Terry Deeth trägt sich ins Goldene Buch ein

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 Terry Deeth trägt sich im Beisein von Bürgermeister Marcus Ehm ins Goldene Buch der Stadt Sigmaringen ein.
Terry Deeth trägt sich im Beisein von Bürgermeister Marcus Ehm ins Goldene Buch der Stadt Sigmaringen ein. (Foto: Peggy Meyer)
Peggy Meyer

Das Goldene Buch der Stadt Sigmaringen hat seit gestern einen neuen Eintrag: Terry Deeth, der im August diesen Jahres den Rang 1 der ITF-Weltrangliste, Senioren Ü 50 (International Tennis Federation) erreichte.

Bei einem kleinen Empfang im Rathaus im Beisein von Bürgermeister Marcus Ehm schrieben sich der Tennisprofi und Trainer des TC Sigmaringen und einige seiner Vereinskollegen vom Tennisclub Sigmaringen ins Ehrenbuch ein.

„Es freut mich ganz besonders, einen so erfolgreichen Sportler zu ehren“, sagte Ehm zu Beginn seiner kleinen Laudatio. Er zog sogleich Parallelen zu seiner eigenen sportlichen Laufbahn, hatte er selbst doch seine größten Erfolge bei den Paralympics im Jahr 2000 in Sydney, in dem Land, wo Terry Deeth vor 50 Jahren geboren wurde.

Seit knapp 30 Jahren lebt der gebürtige Australier nun schon in Deutschland, dem Tennissport ist er schon viel länger verbunden. Auf die Frage, wann er angefangen habe zu spielen, antwortet der in seiner Altersklasse Weltranglistenerste wie selbstverständlich: „Mit vier Jahren, auf dem Tennisplatz im Garten meiner Eltern.“ Das ist eine Antwort, die ihm jedes Mal verwunderte Blicke einträgt und er erklärt das so: „Australien ist ein großes Land, die Nachbarn leben weit auseinander, auf den Farmen ist genügend Platz und wir mussten uns ja irgendwie beschäftigen.“

Mehr als genug beschäftigt ist der Profi seit vielen Jahren beim Tennis-club Sigmaringen. Quasi in Vollzeit trainiert er alle Altersgruppen und ganz nebenbei absolviert er mit seiner Mannschaft Punktspiele oder fährt auch zu internationalen Turnieren.

Anstrengend ist es auf keinen Fall, so der 50-Jährige, „es macht Spaß und das ist die Hauptsache“. Und so freute er sich auch sichtlich über den Eintrag ins Goldene Buch, wo er nun unter anderem neben Franz-Josef Strauß, Sven Hannawald oder dem Bürgermeister Marcus Ehm „residiert“.

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