Stadtwerke unterstützen den Kauf von energiesparenden Elektrogeräten

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 Die Stadtwerke fördern den Erwerb von effizienten Elektrogeräten.
Die Stadtwerke fördern den Erwerb von effizienten Elektrogeräten. (Foto: Peter Kneffel/dpa)
Redaktionsleitung

Wussten Sie das? Die Stadtwerke Sigmaringen unterstützen ihre Kunden beim Kauf von energiesparenden Elektrogeräten mit einem Zuschuss in Höhe von 50 Euro. Mehr als 300 Kunden haben in diesem Jahr davon Gebrauch bekommt. Doch das Budget ist noch lange nicht aufgebraucht. Im Fördertopf ist Geld für nochmals so viele Geräte.

Voraussetzung ist, dass die Elektrogeräte das EU-Label „A +++“ tragen. Gefördert werden Waschmaschinen, Gefriergeräte, Spülmaschinen, Wäschetrockner, Kühlschränke sowie Kühl- und Gefrierkombinationen. Gut die Hälfte der rund 300 bezuschussten Geräte sind Waschmaschinen.

Im kommenden Jahr soll es eine Änderung bei der Förderung der Elektromobilität geben. Aktuell werden auch Hybrid-Fahrzeuge bezuschusst. Künftig wollen sich die Stadtwerke auf „reinrassige Elektromobilität“ konzentrieren, kündigt Werkleiter Bernt Aßfalg an.

Wer ein E-Bike kauft, bekommt einen Zuschuss in Höhe von 50 Euro, für einen Elektro-Roller gibt es 75 Euro und für ein Elektro-Auto 150 Euro. Insgesamt wurden in diesem Jahr bislang 59 Räder und ein Auto bezuschusst.

Gefördert werden außerdem: thermische Solaranlagen, effiziente Wärmepumpen, der Einbau von Brennwertheizungen in Neubauten, der Austausch von alten gegen moderne Gasheizungen und die Umstellung von einer anderen Energieart auf Brennstoffheizung.

Eine gewisse Sättigung

Insgesamt ist das Förderprogramm der Stadtwerke jährlich mit einem Volumen in Höhe von 60 000 Euro bestückt. Gemeinderäte wie Martin Huthmacher (SPD) bedauern, dass das Programm immer weniger in Anspruch genommen wird. Aktuell sind rund 40 000 Euro verbraucht. Werkleiter Bernt Aßfalg stellt „eine gewisse Sättigung“ fest.

Ein gegenläufiger Trend ist bei der sogenannten Heatbox zu erkennen: Über sie finanzieren die Stadtwerke den Einbau von neuen Heizsystemen. Die Kunden zahlen statt der vollen Investitionssumme einen monatlichen Betrag und brauchen sich um den Service nicht mehr zu kümmern. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Verträge um rund 15 Prozent auf 77 angestiegen.

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