Sigmaringen wird in Finanzmagazin „Euro“ als Geheimtipp gehandelt

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 Sigmaringen landet im Immobilien-Atlas der Finanzzeitschrift „Euro“.
Sigmaringen landet im Immobilien-Atlas der Finanzzeitschrift „Euro“. (Foto: Anna-Lena Janisch)

Die Hohenzollernstadt wird im Immobilienatlas der Oktoberausgabe des Finanzmagazins „Euro“ als einzige Kleinstadt in der Auswahl der überdurchschnittlich wachsenden Städte berücksichtigt. Das Magazin bescheinigt Sigmaringen großes wirtschaftliches und demografisches Wachstumspotenzial und handelt die Stadt als Geheimtipp auf dem Immobilienmarkt. „Die Hohenzollernstadt ist auf dem Sprung in die Zukunft“, heißt es in dem 118 Seiten umfassenden Artikel, in dem 91 Städte verschiedener Größen, darunter Laupheim und Singen, aber auch viele Großstädte Berücksichtigung fanden.

Ausschlaggebend für die günstige Prognose sei mitunter die Eröffnung des InnoCamp mit ITZ und Modellfabrik, was laut Wirtschaftsförderer Alejandro Palacios-Tovar, der im Bericht zitiert wird, 1000 zusätzliche Arbeitsplätze im nächsten Jahrzehnt schaffen soll. Des Weiteren findet die „überdurchschnitliche“ Zunahme der Gewerbesteuereinnahmen Berücksichtigung. Aber auch der Wanderungssaldo stehe günstig: „Prozentual steht die Kleinstadt auch beim Bevölkerungszuwachs Groß- und Mittelstädten in nichts nach. Ihr Wanderungssaldo liegt nur knapp unter dem von Leipzig: pro Jahr ziehen 20 Bürger mehr hin als weg.“ Zudem erfülle der Gemeindeverwaltungsverband Sigmaringen mit seinen 33 000 Einwohnern auch das Kriterium eines genügend großen Immobilienmarkts. Dennoch mache sich Wohnungsknappheit bemerkbar, so hat Sigmaringen den Knappheitswert 81 erhalten. „Werte unter 100 bedeutet, dass Wohnraum knapp wird oder bleibt“, erklärt Bernhard Bomke, Ressortleiter Privatfinanz bei „Euro“. Berechnungsgrundlage seien unter anderem Informationen vom Bundesinstitut Bau-, Stadt- und Raumforschung. Die Miet- und Kaufpreise seien hier noch verhältnismäßig günstig. „Das Ganze bei bester Infrastruktur an Kindergärten, Bildungseinrichtungen und Nahverkehr“, heißt es im Artikel weiter.

Der Immobilienatlas erscheint einmal pro Jahr in der monatlich erscheinenden Zeitschrift Euro. „Er soll unseren Lesern darüber Aufschluss geben, wo es sich lohnt, beispielsweise in Immobilien zu investieren“, sagt Bomke. Das sei derzeit in Sigmaringen der Fall.

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