„Sig on ice“ wird aufgepeppt und fortgeführt

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Die Eisbahn erhält ein neues Konzept. So soll es einen winterlichen Markt unter dem Motto „Winterglück“ geben.
Die Eisbahn erhält ein neues Konzept. So soll es einen winterlichen Markt unter dem Motto „Winterglück“ geben. (Foto: Archiv Bleeser)
Peggy Meyer

Der Gemeinderat will die Attraktivität des Winterevents „Sig on ice“ aufwerten. Diese Absicht haben die Mitglieder des Verwaltungs- und Wirtschaftsausschusses in ihrer jüngsten Sitzung bekundet. Anhand eines von der Verwaltung und Fraktionsvertretern erarbeiteten Papiers wurden der aktuelle Sachstand und der Prüfauftrag erläutert. Dem zuvor erstatteten Rechenschaftsbericht und einer Neuauflage von „Sig on Ice“ im Zeitraum von Freitag, 7. Dezember, bis Sonntag, 6. Januar 2019, wurde einmütig die Zustimmung erteilt.

Im Fokus der Entwicklung von „Sig on ice“ stehen vorrangig die Aufwertung der Eisbahn als Anziehungspunkt durch ein noch attraktiveres Programm, zusätzliche Beleuchtung und Dekorationselemente, die Nutzung der räumlichen Potenziale und die Einbindung der adventlichen Teilort-Veranstaltungen in die Eisbahn-Kommunikation.

Eröffnung künftig am Freitagabend

„Der Standort vor dem historischen Rathaus bleibt bestehen“, stellte Bürgermeister Thomas Schärer gleich zu Beginn seiner Ausführungen klar. „Neu ist jedoch der Wochentag, an dem das Winterevent beginnt: Zukünftig wird die Eröffnung immer an einem Freitagabend, nicht wie bisher am Samstagvormittag, stattfinden.“ Damit erhofft sich der Veranstalter unter anderem mehr Besucher. Attraktivität sollen Kutschfahrten durch die Stadt mit Start und Ziel bei der Eisbahn sowie Winterwanderungen bringen. Auch die Überlegung des Einbeziehens von Eisschnitzern und Eiskunstläufern wurde geäußert. Ein weiteres Highlight soll es am dritten Adventswochenende geben: Einen winterlichen Markt unter dem Titel „Winterglück“.

Ein umfangreiches Beleuchtungskonzept wurde mit Kosten in Höhe von 25 000 Euro berechnet. „Das werden wir aus finanziellen Gründen in 2018 nicht umsetzen“, so Schärer weiter in seinen Ausführungen. Ein Fünftel der genannten Summe wird unter anderem für dekorative Zäune und knapp zwei Meter hohe, beleuchtete Weihnachtsbäume veranschlagt, um somit die drei Zugangsbereiche optisch aufzuwerten.

Insgesamt beansprucht das Attraktivitätspaket, zu dem auch zwangsläufig mehr Künstlergagen, Sicherheitskräfte und überregionale Werbemaßnahmen gehören, den städtischen Haushalt mit zusätzlichen Ausgaben in Höhe von circa 20 000 Euro. Das Papier stieß bei den Stadträten auf Zustimmung. „Ich bin froh, dass wir uns mit dem Thema endlich auseinandersetzen, auch wenn vielleicht nicht alles umgesetzt werden kann, ist es zumindest ein guter Anfang“, zeigte sich Martin Huthmacher (SPD) zufrieden. Auch Klaus Kubenz (FWV) äußerte, dass „Sig on ice“ unbedingt weiterzuführen sei, „bringt es doch gerade in der Winterzeit noch einiges an Leben und Aktivität in die Stadt. Wichtig ist auch, die Standbetreiber rechtzeitig zu informieren und mit ins Boot zu holen“.

Seiner Freude und Anerkennung verlieh Stadtrat Uwe Knoll (CDU) Ausdruck, dass es gelungen ist, „ohne ein teures Gutachten und mit der eigenen geistigen Kompetenz ein Papier zu erarbeiten, mit dem man weitermachen kann“.

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