Seilspringen fürs Herz: Schüler lernen, wie wichtig Bewegung ist

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 Die Deutsche Herzstiftung bietet im Rahmen ihres Seilspring-Projektes Schülern der Luise Leininger Schule einen Kurs im „Rope S
Die Deutsche Herzstiftung bietet im Rahmen ihres Seilspring-Projektes Schülern der Luise Leininger Schule einen Kurs im „Rope Skipping“ an. (Foto: Luise Leininger Schule)
Schwäbische Zeitung

Unter dem Motto „Herz-Vorsorge, die Kindern Spaß macht“, ist die Deutsche Herzstiftung mit ihrem Seilspring-Projekt an der Luise Leininger Schule zu Gast gewesen. Laufen, Springen, Ballspielen, was eigentlich dem natürlichen Bewegungsdrang von Kindern entspricht, gehört nicht mehr selbstverständlich zu deren Tagesablauf, heißt es in einer Pressemitteilung der Schule. So spielen viele Kinder eher am Computer oder schauen fern. Eine Folge davon: Weltweit ist bereits jedes fünfte Schulkind übergewichtig, heißt es weiter.

Um Kinder wieder zu mehr Bewegung zu motivieren, hat die deutsche Herzstiftung das Präventionsprojekt „Skipping Hearts“ initiiert, denn wer bereits von Kind an einen gesunden Lebensstil in Bezug auf Bewegung und gesunde Ernährung pflegt, verringert das Risiko im Alter am Herzen zu erkranken.

In einem zweistündigen Basis-Kurs wurde den Schülern der Klassen zwei bis fünf der Luise Leininger Schule die sportliche Form des Seilspringens, das Rope Skipping, vermittelt. In dem angeleiteten Workshop wurden zahlreiche Sprungvariationen, die allein, zu zweit oder in der Gruppe gemacht werden können vorgestellt und eingeübt. Die Schüler hatten Freude am Ausprobieren und bei vielen habe es geklappt, auch zu zweit oder als Gruppe zu springen, teilt die Schule mit. Im Anschluss an den Workshop konnten die Schüler das Gelernte Eltern und Mitschülern vorführen. Ein besonderer Höhepunkt für die Zuschauer: Sie durften nach der Vorführung alle aktiv mitspringen.

Die sportliche Form des Seilspringens eigne sich zur Schulung und Verbesserung motorischer Grundfähigkeiten wie Ausdauer und Koordination. Durch die Teamarbeit werde zudem die Integration körperlich, aber auch sozial schwächerer Kinder gefördert, heißt es in der Mitteilung. Außerdem würden die Erfolgserlebnisse beim Springen motivieren und die Freude an Bewegung fördern.

Das Projekt wurde in Zusammenarbeitet mit der Technischen Universität München wissenschaftlich untersucht. Aktuell wird S“kipping Hearts“ in neun Bundesländern angeboten und hat bundesweit mit über 10 000 Workshops bereits mehr als 500 000 Kinder erreicht. Die Schüler der Luise Leininger Schule hatten zumindest einen bewegungsreichen und motivierenden Vormittag und, darim waren sich die Beteiligten einig: „Das war spitze.“

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