Schelte im Qualitätsbericht - Was der Bericht am Sigmaringer Krankenhaus bemängelt

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 Dem Sigmaringer Krankenhaus wird im aktuellen Qualitätsbericht eines Berliners Instituts mangelnde Qualität in der Geburtshilfe
Dem Sigmaringer Krankenhaus wird im aktuellen Qualitätsbericht eines Berliners Instituts mangelnde Qualität in der Geburtshilfe bescheinigt. (Foto: Michael Hescheler)
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Dem Sigmaringer Krankenhaus wird im aktuellen Qualitätsbericht des Berliners Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) in einem Bereich der Geburtshilfe „unzureichende Qualität“ bescheinigt.

Laut Bericht konnte „nicht sichergestellt werden, dass ein Kinderarzt rechtzeitig bei der Geburt von Frühgeborenen anwesend war“. Wie Barbara Koch, Sprecherin des Krankenhauses, erklärt, gehe es dabei „um fünf Frühgeburten von insgesamt 626 Geburten im Krankenhaus im vergangenen Jahr“.

Nach Angaben der Sprecherin beschäftigt das Krankenhaus keinen Pädiater, sondern arbeitet mit niedergelassenen Kinderärzten zusammen, die im Bedarfsfall gerufen werden. „Eines der Frühgeborenen kam schon nach elf Minuten“, sagt Koch und fügt hinzu: „Aber unser Team vor Ort hat immer richtig gehandelt.“

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