Redakteur Lukas Heger hat 18 Birnenbrände in der Hausbar – Wer bietet mehr?

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SZ-Redakteur Lukas Heger hat seine Liebe für den Birnenschnaps entdeckt.
SZ-Redakteur Lukas Heger hat seine Liebe für den Birnenschnaps entdeckt. (Foto: Kristina Schmidl)
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Es begann alles ganz unspektakulär nach einem Abendessen. Der Gastgeber bot mir einen „Willi“ an. Im Hinterkopf schwirrte plötzlich der Gedanke herum: War das nicht dieses Getränk, das man früher heimlich aus dem elterlichen Schnapsregal stibitzte und danach eigentlich nie mehr zu sich nehmen wollte? Aber ich hörte mich nicht nein sagen und siehe da: Er schmeckte. Das war wie Heimkommen für den Gaumen. So ein Birnenbrand hat eben doch was – und ich seit Kurzem 18 unterschiedliche Tropfen in meiner Hausbar.

Ein Williams Christ im Maulbeerfass gereift, Stuttgarter Gaishirtle oder ein feines Destillat aus der Palmischbirne, manchen kann ich einfach nicht widerstehen. Bei der ständigen Vergrößerung meiner Sammlung bewahrheitet sich das Sprichwort „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“ immer wieder. Denn vor unseren Haustüren wächst das süße Gold doch auf den Bäumen. Man muss es nur ernten und weiterverarbeiten. Zum Glück wird das an vielen Stellen noch gemacht. Ob von Onkel Gerhard aus dem Keller oder vom kleinen Weingut gebrannt, Schätze gibt es überall zu entdecken. Meine Suche danach hat gerade erst begonnen.

Der Birnenbrand ist schon lange nicht mehr nur Verdauungsschnaps für mich. Mit dieser Solistenrolle tut man ihm nebenbei unrecht. Er findet bei mir sowohl beim Kochen als auch beim Backen Einsatz und eignet sich hervorragend für einen prickelnden Longdrink, quasi als Birnensaft für Erwachsene. Wir sind gute Freunde geworden, ich möchte ihn nicht mehr missen und trotzdem nur in Maßen genießen.

Hat Ihre Schnapsbar mehr als 18 Flaschen zu bieten? Dann melden Sie sich bei uns.

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