Polizei überführt mutmaßlichen 21-jährigen Messerstecher

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Straße am Karlsplatz
Am Karlsplatz wurde das schwerverletzte Opfer der Tat gefunden. (Foto: Michael Hescheler)
Schwäbische Zeitung

Der mutmaßliche Messerstecher von Sigmaringen ist überführt. Wie aus einer Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Hechingen hervorgeht, hat die Kriminalpolizei einen 21-jährigen Tatverdächtigen ermittelt, der in der Nacht zum Sonntag, 15. September, einen 37-jährigen mit mehreren Messerstichen verletzt haben soll.

Der 37-Jährige war am frühen Morgen nach der Tat von einer Zeugin gegen 6 Uhr auf Höhe des Fußgängerüberweg am Karlsplatz mit Stichverletzungen aufgefunden worden. 

Beteiligte waren stark alkoholisiert

Umfangreiche Nachforschungen ergaben, dass sich das Opfer und der mutmaßliche Täter kurz vor der Tat vor einer Gaststätte in der Bahnhofstraße kennengelernt hatten und beide stark alkoholisiert waren. 

Zusammen fuhren sie mit dem Auto des 37-Jährigen in ein Waldstück im Bereich der Josefstraße, wo es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung kam, in deren Verlauf der mutmaßliche Täter ein Messer aus seinem Hosenbund zog und damit auf den 37-Jährigen einstach. Trotz seiner schweren Verletzungen stieg das Opfer wieder in sein Auto und fuhr zurück in die Stadt. 

DNA-Spur bringt Ermittlungserfolg

Den Durchbruch bei den Ermittlungen brachte die Auswertung einer von Kriminaltechnikern gesicherten DNA-Spur des jungen Mannes, der in seiner Vernehmung die ihm zur Last gelegte Tat einräumte. Der 21-jährige hat sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung zu verantworten.

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