Notfallseelsorger nehmen an Fortbildung teil

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 Die Kursteilnehmer lernen, wie sie mit Suiziden bei ihren Einsätzen umgehen.
Die Kursteilnehmer lernen, wie sie mit Suiziden bei ihren Einsätzen umgehen. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Der Lions-Club Sigmaringen-Hohenzollern unterstützt laut Pressemitteilung die Fortbildung der Notfallseelsorge. Über Suizid zu reden, sei in der Gesellschaft nach wie vor ein Tabu. Obwohl es 2018 fast 10 000 solcher Todesfälle gegeben habe, werde in der Öffentlichkeit wenig darüber gesprochen. Auch bei Einsatzkräften der Feuerwehren, des Rettungsdienstes und der Polizei können Suizide vorkommen. Neben den Angehörigen leiden auch die Kollegen und Kameraden unter den Ereignissen. Das Team der Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen (SBE) der Notfallseelsorge im Landkreis Sigmaringen hat nun an einer zweitägigen Schulung im Januar in Veringendorf teilgenommen. Hanns-Peter Neumann, Polizeiseelsorger und Beauftragter für die Notfallseelsorge in Mecklenburg-Vorpommern, war im Auftrag der Bundesvereinigung SBE gekommen, um die Fortbildung zum Thema „Maßnahmen nach dem Suizid von Kameraden“ mit dem SBE-Team Sigmaringen zu leiten. Foto: Privat

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