Noah Fischer kehrt in „seine Stadt“ zurück

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Wolfgang Noah Fischer ist fasziniert, wie sich seine Heimatstadt entwickelt hat: Der Wahl-Berliner tritt am Freitag beim Blütenz
Wolfgang Noah Fischer ist fasziniert, wie sich seine Heimatstadt entwickelt hat: Der Wahl-Berliner tritt am Freitag beim Blütenz (Foto: Thomas Warnack)
Schwäbische Zeitung
Ute Korn-Amann

Der Musiker Wolfgang Noah Fischer ist in der ganzen Welt unterwegs. Am Abend der Eröffnung des Blütenzaubers hat er eines seiner seltenen Konzerte in Sigmaringen gegeben. „Ich freue mich unglaublich, hier zu sein“, sagte Fischer, der am Tag zuvor noch an der Ostsee war. „Er ist ein Kind dieser Stadt. Einst ging er zu einem Al-Jarreau-Konzert und entdeckte da seine Liebe zum Saxofon“, sagte Matthias Eisele von der Schwäbischen Zeitung, die das Konzert zusammen mit anderen Sponsoren ermöglichte. „Das wird heute eine Reise durch meine Musik“, sagte Fischer. Und auf diese Reise nahm er das Sigmaringer Publikum mit. „Sigmaringen ist so toll. Erst die Gartenschau, die tolle Stadthalle und nun der Blütenzauber“, sagte Fischer.

Entsprechend waren die Plätze bei der Bühne gut besetzt. Freunde, Bekannte, Fans und natürlich seine Eltern wollten den Musiker mit seiner Band sehen und hören. Fischer hat nicht nur Auftritte mit seiner Band, sondern ist ein Bestandteil des Panikorchesters von Udo Lindenberg. „Ich finde den Typ echt toll. Er hat immer etwas Gutes zu sagen. Ich freue mich auf die nächste Tour mit ihm, die durch die Stadien ab Juli startet. Wenn ihr Lust habt, kommt doch“, sagte Fischer und stimmte das Lied „Was hat die Zeit aus uns gemacht“ an. Eine Zuschauerin meinte hierzu: „Ja, das frage ich mich auch.“

Dass der Musiker alle Musikgenres beherrscht wissen Freunde und Fans – ob Michael Jackson oder Isley Brothers – sein Repertoire und seine eigenen Interpretationen der Lieder sind etwas Besonderes. Fischer gab sich auf der Bühne cool, mit blau schimmernder Sonnenbrille, und er überzeugte mit seinen Mitmusikern von Anfang an.

„Ich habe hier auch mal ganz normal in der Stadtkapelle angefangen“, sagte Fischer. Nun spielt er, wie er selbst sagte, „Smooth-Jazz-Rock aus der Hauptstadt“. Das kam an.

Ein Video und mehr Bilder von der Eröffnung des Blütenzaubers sehen Sie unter

www.schwaebische.de

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