Neuer Vorstand rettet den Skiclub

Lesedauer: 4 Min
Ein Gruppenfoto des neuen Vorstandes
Der Skiclub Sigmaringen findet einen neuen Vorstand (von links): Martina Koch-Höll (Kassier), Selina Mors (Lehrwart), Stefan Kohler (Schriftführer), Lisa Spröder (Beisitzer), Sylvia Birmele (Beisitzer), Lea Musen (Jugendwart), Silvia Mors (Stellvertretende Vorsitzende), Rudolf Höll (Vorsitzender) und Max Fröhlich (Tourenwart). (Foto: Kersten Hamann)
hake

Der Skiclub Sigmaringen hat bei der außerordentlichen Hauptversammlung am vergangenen Freitag einen neuen Vorstand gewählt. Damit konnte die drohende Vereinsauflösung abgewendet werden.

Bei der Hauptversammlung Ende Mai war kein handlungsfähiger neuer Vorstand gefunden worden. Da sich der Verein auch nicht zu einer Fusion mit dem Skiclub Kreenheinstetten durchringen konnte, schien das Ende des Vereins besiegelt. Trotzdem gab es noch die Hoffnung. Sicherheitshalber hatte der bisherige Vorstand als weiteren Punkt deshalb noch Neuwahlen auf die Tagesordnung genommen, als hätten es die Mitglieder gespürt. Denn am vorigen Donnerstag, also einen Tag vor der Versammlung, erhielt der ehemalige Vorsitzende Sven Zaumseil die Nachricht, dass jetzt doch ein neuer Vorstand zur Verfügung stünde. Somit verkündete Zaumseil bei der Versammlung unter großem Beifall, dass die Auflösung vom Tisch sei.

Nachdem der alte Vorstand geschlossen zurückgetreten war, übernahm Zaumseil die Neuwahlen. Mit Rudolf Höll und Silvia Mors wurde der Vorstandsvorsitz komplett neu besetzt. Auch die Ämter des Schriftführers mit Stefan Kohler und des Kassiers mit Martina Koch-Höll wurden in neue Hände gegeben. Im Bereich Lehre und Ausbildung fanden sich mit Lea Musen als neuer Jugendwart und Selina Mors als neuer Lehrwart ebenfalls zwei neue Gesichter im Vorstand. Einzig Max Fröhlich wurde als Tourenwart wieder in sein Amt gewählt.

„Nach der Sitzung im Mai haben sich noch einige Mitglieder, aber auch Nicht-Mitglieder gefunden, die helfen wollten, damit der Skiclub nicht aufgelöst wird“, sagte Vorsitzender Rudolf Höll. Schriftführer Stefan Kohler ergänzte: „Ich denke, für viele Mitglieder war der Schock über eine bevorstehende Auflösung der ausschlaggebende Punkt, sich mehr für den Verein engagieren zu wollen.“

Die Kooperation zwischen den Klubs aus Sigmaringen und Kreenheinstetten laufe hervorragend und solle fortgesetzt werden, sagte Kohler. Ausschlaggebend sei jedoch die Bereitschaft der Mitglieder, sich mit mehr Verantwortung an den Verein zu binden.

Für alle anstehenden Projekte wie zum Beispiel Ski-Lager, Ski-Basar oder auch Ski-Bekleidung seien bereits Arbeitsgruppen gebildet worden. Ziel sei es hierbei, die Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen. Worauf der Verein künftig seinen Fokus hat, scheint fest definiert, sagte Rudolf Höll: „Wesentliche weitere Ziele sind die Intensivierung der Jugendarbeit und die Förderung der Gemeinschaft.“

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen