Neue Trauergruppe trifft sich am Mittwoch zum ersten Mal

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Bettina Müller-Krimm und Daniela Segna-Gnant (rechts) leiten die neue Trauergruppe.
Bettina Müller-Krimm und Daniela Segna-Gnant (rechts) leiten die neue Trauergruppe. (Foto: Privat)

Anmeldung möglichst zeitig bei der Klinikseelsorge Sigmaringen, Telefon 07571/100 22 26 (auch auf Anrufbeantworter).

Eine neue Trauergruppe der Klinikseelsorge Sigmaringen begleitet Menschen auf einem Stück ihres Trauerweges und eröffnet die Möglichkeit, mit anderen Betroffenen ins Gespräch zu kommen. Das erste Treffen findet am Mittwoch, 10. Oktober, 18 Uhr, im katholischen Pfarrsaal Laiz statt. Es gibt insgesamt zehn Termine. Die Gruppe ist für alle Trauernden im Erwachsenenalter im Kreis gedacht und wird von Klinikseelsorgerin und Trauerbegleiterin Daniela Segna-Gnant und Sozialarbeiterin Bettina Müller-Krimm, die ihre persönliche Trauererfahrung mitbringt, geleitet. „Trauer ist keine Krankheit und keine soziale Störung. Sie ist eine menschliche Fähigkeit, die normale Reaktion auf einen heftigen Verlust. Und Trauer ist gleichzeitig ein Bemühen der Seele, das Geschehene zu begreifen“, heißt es in einer Pressemitteilung. Jeder Mensch erlebe diesen Prozess anders. Trauer verlaufe auch nicht linear, sondern eher in Wellen. In der Gruppe finden Trauernde einen Raum, in dem Sie sich erinnern dürfen, Ermutigung erleben und eigene Kräfte aktivieren. „Im Mittelpunkt steht der Gedanke, dass jeder Mensch alle Fähigkeiten in sich trägt, um Trauer zu bewältigen“, sagt Daniela Segna-Gnant. Bis zu zwölf Plätze gibt es in der Gruppe, melden sich mehr Leute an, sei es denkbar, eine zweite Gruppe zu gründen, erklärt Segna-Gnant.

Anmeldung möglichst zeitig bei der Klinikseelsorge Sigmaringen, Telefon 07571/100 22 26 (auch auf Anrufbeantworter).

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