Modellvorhaben wird verlängert

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Das Modellvorhaben soll den ländlichen Raum stärken.
Das Modellvorhaben soll den ländlichen Raum stärken. (Foto: Oliver Berg/dpa)
Schwäbische Zeitung

Wie dem CDU-Bundestagsabgeordneten Thomas Bareiß am Freitag vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mitgeteilt worden ist, wird das Modellvorhaben „Land(auf)Schwung“ in der Förderregion Sigmaringen um eineinhalb Jahre bis Ende 2019 verlängert. Grund für die Verlängerung der Förderphase ist die bereits erfolgreiche Realisierung einer Vielzahl von interessanten Projekten der ländlichen Entwicklung in den Bereichen Daseinsvorsorge und regionale Wertschöpfung.

„Das ist ein großer Erfolg für unsere Region“ sagt Bareiß. „Das herausragende Gesamtkonzept des Landkreises Sigmaringen konnte damals als einziger Landkreis aus Baden-Württemberg überzeugen und die Förderung zu uns in die Region holen.“ Dies zu Recht, wie Bareiß betonte, denn die Verlängerung der Förderphase ist ein Beweis für die konsequente Umsetzung der innovativen Förderinstrumente und die überaus positiven Rückmeldungen aus verschiedenen Projekten des Modellvorhabens „Land(auf)Schwung“. „Damit wird der erfolgreich beschrittene Weg für die Entwicklung des ländlichen Raums in Sigmaringen, durch die Verlängerung der Förderphase, vertieft und kann so nachhaltig für die Erhöhung der regionalen Wertschöpfungskette und Sicherung der Beschäftigung sorgen.“

Die Auswahl der strukturschwachen ländlichen Regionen erfolgte 2015 auf Grundlage eines Indexes aus 37 Indikatoren. Der Landkreis Sigmaringen will mit dem Modellvorhaben „Land(auf)Schwung“ die Attraktivität der Region für die Zielgruppe der Fachkräfte verbessern.

Ein Baustein soll hierfür die touristische Darstellung und Optimierung in der Region sein. Damit soll das Lebensgefühl „da leben und arbeiten, wo andere Urlaub machen“ vermittelt werden. „Der Landkreis Sigmaringen geht damit neue Wege für eine gute Zukunft im ländlichen Raum und er wird zeigen, wie der Wandel bei uns vor Ort zur Chance für den ländlichen Raum auch in anderen Regionen werden kann“, sagt Bareiß abschließend.

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