Lize bringt „Florian auf der Wolke“ auf die Bühne

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 Das Mädchen mit dem roten Pulli spielt den Florian und heißt Lena Stegmaier, das Mädchen links vom Weltball ist der singende Fl
Das Mädchen mit dem roten Pulli spielt den Florian und heißt Lena Stegmaier, das Mädchen links vom Weltball ist der singende Florian und heißt Katharina Herbst. (Foto: Gabriele Loges)
Gabriele Loges

Die Liebfrauenschule wird mit Orchester, Chor, Tanz und Theaterspiel ein Großprojekt realisieren. Alle Klassenstufen und alle Schularten sind mit 150 Schülern und ihren Lehrern dabei. Der Text des Musicals „Florian auf der Wolke“ stammt von James Krüss und die Musik von Christian Bruhn. Die Aufführungen sind am Mittwoch, 10. Juli, und am Donnerstag, 11. Juli, jeweils um 18.30 Uhr und am Freitag, 12. Juli, um 9.30 Uhr.

Noch wird fleißig geprobt, aber bereits die Generalprobe verspricht ein zauberhaftes Schauspiel, das dennoch aktuelle Zukunftsfragen in den Mittelpunkt der Aufführung stellt. Rechts vor der Bühne hat sich der Chor unter der Leitung der Musiklehrerin Sara Schmid platziert, links spielt das Orchester unter der Leitung von Michael Eisele. Auf der Bühne spielen und sprechen die jungen Schauspieler. Die Choreografie und Gesamtleitung hat die Sportlehrerin Yasmin Winterle übernommen, das Schauspiel Katrin Sieber-Schoch und Christopher Schoch.

Echter Abfall auf der Bühne

Für das Bühnenbild – mit echtem Abfall vom Supermarkt, um die Dringlichkeit der Umweltverschmutzung zu demonstrieren – sorgten Schüler mit ihrem Kunstlehrer Andreas Malatyali und für Ton und Technik die Schüler mit Julian Pfau und Christopher Schoch.

Der Schüler Florian, gespielt von Lena Stegmaier und im Chor gesungen von Katharina Herbst, ist ein „Wolkengucker“, der gerne in den Himmel schaut und „den Vögeln Grüße schickt“. Er sieht eine schöne Welt von oben und glückliche Menschen.

Die Vögel zeigen ihm aber auch, was gerade auf und mit der Erde passiert. Florian fliegt über ein Kriegsgebiet, indem die Menschen alles zerstört haben, er sieht auch die verunreinigten Meere, in denen die Fische sterben müssen. Florian gerät schließlich in einen Sturm und landet „kräftig durchgewirbelt“ wieder auf der Erde.

Auf dem Schulhof erzählt er seinen Mitschülern, was er gesehen hat. Am Schluss siegt immerhin die Hoffnung. Alle Chormitglieder kommen zu den Akteuren auf die Bühne und singen: „Menschen haben weiche Herzen, fühlen auch des andern Schmerzen, Menschen müssen Menschen bleiben, doch wir hoffen, dass ihr Treiben in der Zukunft besser sei.“

Das Kindermusical dauert rund 50 Minuten und ist ab dem Grundschulalter für alle Zuschauer gedacht. Es ist einerseits ein ökologisches Lehrstück, andererseits auch überaus unterhaltsam.

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