Land will sich an Finanzierung beteiligen

Lesedauer: 2 Min
Redaktionsleitung

Das Verkehrsministerium in Stuttgart und die Grünen-Abgeordnete Andrea Bogner-Unden antworten auf die Kritik von Landrätin Stefanie Bürkle an der ins Stocken geratenen Elektrifizierung. „Das Land ist bereit, die Elektrifizierung der Zollernalbbahn als Teil des Projekts Regionalstadtbahn über das GVFG-Bundesprogramm mit zu finanzieren, sollte der Bund das Projekt in das Förderprogramm aufnehmen“, schreibt der Sprecher von Minister Winfried Hermann in einer Stellungnahme an die „Schwäbische Zeitung“. Allerdings müssten hierfür erst die Hausaufgaben in der Region, also die Vorplanungen, gemacht werden.

Das Verkehrsministerium begleite das Projekt sehr eng auf fachlicher Ebene, entgegnet Pressesprecher Edgar Neumann auf die Kritik Bürkles, die sich mehr Einsatz vom Land wünscht.

„Ich verstehe die Ungeduld der Landrätin. Jedoch sehe ich hier vor allem die Bundesregierung in der Verantwortung“, schreibt die Abgeordnete Andea Bogner-Unden in ihrer Stellungnahme. „Ich halte es für sinnvoll, wenn eine regionale Zusammenarbeit stattfinden würde, anstatt parteipolitisch zu taktieren und sich damit zu schwächen. Ich hoffe, es gelingt Landrätin Bürkle, in ihrer Funktion als Mitglied des CDU-Landesvorstandes, die CDU-Fraktion im Bundestag auf die Dringlichkeit und Notwendigkeit der Elektrifizierung von Schienenstrecken hinzuweisen“, so Bogner-Unden weiter.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen