Laizer Museum Henselmann wird 20 Jahre alt

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 Im ehemaligen Laizer Armenhaus ist heute ein privates Museum mit Werken von Josef (St. Martin-Figur) und Marianne Henselmann (S
Im ehemaligen Laizer Armenhaus ist heute ein privates Museum mit Werken von Josef (St. Martin-Figur) und Marianne Henselmann (Selbstbildnis) untergebracht. (Foto: Gabriele Loges)
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Das Museum Henselmann in Laiz feiert am Samstag, 29. Juni, sein 20-jähriges Bestehen. Die Öffentlichkeit ist zu Sonderführungen in die Ablacher Straße 2 eingeladen. Von 10 bis 17 Uhr wird Mechthilde Schnitzer, die das Museum seit gut einem Jahr leitet, durch das Haus und durch die Sammlung führen. Die Familie Henselmann wird ebenfalls anwesend sein. Das museale Kleinod bei der Brücke in Laiz steht unter Denkmalschutz. Lothar und Margret Henselmann haben es 1998 gekauft und somit für die Nachwelt erhalten. Ein Jahr später konnten sie das Museum, das heute ihr Sohn Josef Alexander verwaltet, eröffnen. Das Gebäude wurde 1778 als Siechenhaus vom Haus Hohenzollern-Sigmaringen erbaut und später als Wohnung für Arme, Kranke und Waisen genutzt. Bis 1986 war es bewohnt. Außen wie im Innern wurde das Haus sorgfältig und mit großem persönlichem Einsatz der neuen Besitzer renoviert. Das Museum zeigt die Werke und Lebensgeschichte des überregional bekannten Künstlers und Ehrenbürgers Josef Henselmann, der am 16. August 1898 in Laiz geboren wurde und 1987 in München starb. Auch seine Frau Marianne war eine bekannte Malerin. Ihre Bilder sind ebenfalls in den Räumen zu sehen.

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