Kreis sichert sich früheres Pflegeheim in Meßkirch für Notklinik

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Person in Schutzkleidung steht vor einer Frau
Auch die Kreiskliniken stellen sich auf die Inbetriebnahme eines Notkrankenhauses ein, wie hier in Österreich. (Foto: Erwin Scheriau, dpa)
Redaktionsleitung

Außerdem wurde verkündet, dass inzwischen 104 Menschen im Kreis Sigmaringen an Covid-19 erkrankt sind. Das bedeutet, am Montag sind 14 neue Fälle hinzugekommen. Am Sonntag war nur eine Neuinfektion gemeldet worden. Erstmals teilt der Landkreis auch die Zahl der Genesenen mit. Stand Montag haben drei Patienten Covid-19 überstanden und sind auch nicht mehr ansteckend.

Stand Montag werden auf der Intensivstation in Sigmaringen zwei Patienten behandelt. Beide müssen nach Angaben des ärztlichen Direktor Prof. Dr. Georg von Boyen derzeit nicht beatmet werden. Ein Patient sei 50 Jahre alt und ohne Vorerkrankungen ins Krankenhaus gekommen, der andere habe einen ausgeprägten, schweren Krankheitsverlauf und sei schon älter.

Aktuell stehen im Sigmaringer Klinikum 52 Betten für Corona-Patienten zur Verfügung: 22 Betten sind für Verdachtsfälle eingerichtet, 20 für positiv Getestete. Auf der Intensivstation stehen zehn Beatmungsplätze zur Verfügung. Ihre Zahl wurde in den vergangenen Tagen von sechs auf zehn aufgestockt. Ob laut den Prognosen diese Plätze ausreichen werden, wird derzeit anhand von Simulationen untersucht, sagte Landrätin Stefanie Bürkle. 

Die Kliniken im Bodenseekreis, im Kreis Ravensburg und im Kreis Sigmaringen schließen sich zum sogenannten BOS-Verbund zusammen, womit ein Austausch erreicht werden soll, falls in einem Landkreis Betten knapp werden.

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