Kirchengemeinde baut Brücken unter Menschen

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Auf die Besucher wartet beim Gemeindefest ein buntes Programm. Auch Kinderschminken ist im Angebot.
Auf die Besucher wartet beim Gemeindefest ein buntes Programm. Auch Kinderschminken ist im Angebot. (Foto: Noelle Güttinger)

Die evangelische Kirchengemeinde Sigmaringen hat am Sonntag unter dem Motto „Kirche unterwegs“ ihr Gemeindefest gefeiert. Um 10 Uhr startete der Gottesdienst in der Kreuzkirche. Anschließend wanderten die Besucher gemeinsam zur Stadtkirche hinunter. Dort wurde gegessen, getanzt, gespielt und geredet.

Der Gottesdienst, gehalten von Pfarrer Matthias Ströhle, drehte sich ums Thema „Brücken bauen“ – mit anderen Menschen und auf der ganzen Welt. Er begann musikalisch mit einem Vorspiel des Posaunenchors und dem gemeinsamen Singen. Außerdem erzählte eine Pilgerin kurz von ihren Erfahrungen. Nach dem Gottesdienst gingen die Besucher zu Fuß zur Stadtkirche. Bei einem kleinen Stopp im Prinzengarten wurde ein kurzes Theaterstück vorgespielt. Darin ging es um einen Zugreisenden, der dort rastet, und eine Frau, die dort die Mittagspause verbringt. Die beiden kommen ins Gespräch über Flüchtlinge und Kriminalität im Prinzengarten. Das Stück sollte zum Nachdenken darüber anregen, wie es den anderen geht und helfen, Brücken zu bauen.

Beim Gemeindehaus wartete auf die Gäste ein buntes Programm. Alle Mitwirkenden arbeiteten freiwillig, und die Mahlzeiten, Getränke, Kaffee und Kuchen gab es auf Spendenbasis. Wie jedes Jahr arbeiteten wieder die nächstjährigen Konfirmanden mit. Kinder konnten sich schminken lassen, basteln und spielen. Bei gemütlicher Stimmung saßen die Besucher zusammen im Gemeindehaus und unterhielten sich. Am frühen Nachmittag spielte der Blockflötenkreis, geleitet von Sukwon Lee, eine kleine Sommerserenade. Etwa 50 Zuhörer fanden sich dazu in der Stadtkirche ein und lauschten dem Programm. Gespielt wurden rumänische Volkstänze, „Paris“ und „Tel Aviv“ aus „Weltstädte“ von Allan Rosenheck sowie eine Bearbeitung von Willi Draths „Schalom, schalom“.

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