Küchenschlacht: Am Ende punkten die Jungs mit ihrer Tischdekoration

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 Diese Mädchen haben sichtlich Spaß am Kochen.
Diese Mädchen haben sichtlich Spaß am Kochen. (Foto: Gabriele Loges)
Schwäbische Zeitung
Gabriele Loges

Bei einem Kochduell für zwölf Zehn- bis Vierzehnjährige in der Küche der Theodor-Heuss-Realschule haben sich vier Gruppen in den Ring getraut. Vier Stunden lang hatten sie Zeit, ein dreigängiges Menu zu kochen. Die Jungs hatten beim Dekorieren die Nase vorn.

Sozialarbeiterin Gudrun Reichle hat den Kochkurs bereits im vergangenen Jahr angeboten. Auch diesmal war er im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt nach kurzer Zeit ausgebucht. Die Gruppen schlossen sich schnell zusammen. Vier Jungs wollten zusammenbleiben. Die Mädchen verteilten sich auf zwei Dreiergruppen und ein Zweierteam.

Gekocht wurde jeweils ein Menü mit drei Gängen, etwa pikanteSchnecken, Kässpätzle und selbstgemachtes Eis. Es gab auch Lieblingsgerichte wie Spaghetti Bolognese oder Pizza. Warum sie Lust aufs Kochen hat, beantwortet Anna ganz schnell: „Weil’s cool ist, weil’s Spaß macht, weil man’s fürs Leben braucht.“ Anouk aus Sigmaringen ist schon fast Fachfrau. Sie macht während der Schule eine Kochausbildung in der Liebfrauenschule. Weil kochen ihre Leidenschaft ist, nutzt sie das Angebot auch in den Ferien. Ihre Freundin Lena kommt aus Jungnau. Zusammen wagten sie sich an eine Gemüsesuppe mit Nudeln und Pfannkuchen mit Käse und Schinken.

Am Schluss hieß es, die Tische herzurichten. Hier durfte der Schulgarten genutzt werden. Die Jungs hatten eine Sonnenblume auf den Tisch gestellt, die Servietten schön gefaltet und zwei Kerzen aufgestellt. Auch ihren Gerichte fügten sie allerlei Kräuter als Dekoration dazu.

Danach wurde gemeinsam gespeist. Als Jury fungierte Jugendbegleiterin Hanna Stauß vom Jugendforum. Die Jugendlichen brachten ihr Kostproben. Gudrun Reichle half ihr, das Angebotene zu verspeisen. Nach der Wertung gab es für die Jungs als Sieger einen Gutschein für die Eisdiele. Ihr Menü war genauso lecker wie das der anderen drei Gruppen. Aber die Dekoration machte den kleinen Unterschied aus. Von Gudrun Reichle gab es Lob für die kreativen Jungköche.

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