Hospizgruppe darf Mitarbeiter auf Virus testen

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Die Hospizgruppe kann Schnelltests machen.
Die Hospizgruppe kann Schnelltests machen. (Foto: Sina Schuldt)
Schwäbische Zeitung

Seit Beginn der Corona-Pandemie ist die Ambulante Hospizgruppe Sigmaringen ständig aufgefordert, ihre Kernaufgabe, die Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen der Infektionsgefahr anzupassen. Dabei ist sowohl der Infektionsschutz der Begleiterinnen und Begleiter als auch der Schutz der begleiteten Menschen und ihres Umfelds zu berücksichtigen, das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

Seit Beginn dieses Jahres hat die Ambulante Hospizgruppe Sigmaringen die Genehmigung des Sozialministeriums, dabei auch die Hospizbegleiter und -begleiterinnen mit einem PoC-antigen-Schnelltest auf eine Corona Virenbelastung zu überprüfen. Damit kann auch die Hospizbegleitung, vergleichbar mit dem Dienst des Pflege- und Betreuungspersonals in den Alten- und Pflegeheimen, unter dem aktuell größtmöglichen Schutz vor Ansteckungsgefahr durchgeführt werden.

Der Verein hat dazu ein Testkonzept erarbeitet, bei dem die Häufigkeit der Testungen von der Anzahl der Begleitbesuche abhängt. Die Koordinatorin der Hospizgruppe informiert vor Beginn die Begleitung des Betreuten und sein Umfeld und legt dabei in Absprache die konkreten Schutzmaßnahmen fest.

Corona hat die Hospizbegleitung zwar eingeschränkt und erschwert, dennoch ist es im vergangenen Jahr gelungen, 19 schwerstkranken und sterbenden Menschen Beistand und Zuwendung geben zu können. Dieser Dienst am Menschen wird auch in diesem Jahr beibehalten.

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