Gastgeber jubelt erstmals beim Krone-Pokal

 Souveräner Sieger: Der SGM Schmeien/Sigmaringen/Laiz gewinnt erstmals den heimischen Krone-Pokal.
Souveräner Sieger: Der SGM Schmeien/Sigmaringen/Laiz gewinnt erstmals den heimischen Krone-Pokal. (Foto: Fotos: Gunter Aipperspach)
Schwäbische.de

Der SV Unter/Oberschmeien kann auf einen gelungenen Krone-Pokal zurückblicken. Viele Zuschauer fanden an den sechs Turniertagen den Weg nach Unterschmeien und verfolgten das Turnier, das am Ende erstmalig der Gastgeber in Form der SGM Schmeien/Sigmaringen/Laiz gewinnen konnte. Im Endspiel setzte sich die Elf des Trainerduo Stefan Linder und Christian Lauria gegen den Zollern-Bezirksligisten SGM Heinstetten mit 1:0 durch.

Wie im Halbfinale gegen den TSV Harthausen/Scher war das goldene Tor für die Hausherren Jens Hanner vorbehalten, der mit seinen vier Turniertreffern zudem Torschützenkönig wurde. „Ein großes Kompliment an die gesamte Mannschaft. Dass wir gegen einen Absteiger aus der Landesliga nur zwei klare Torchancen zugelassen haben, hat mich sehr beeindruckt“, lobt Stefan Linder das disziplinierte Defensivverhalten seiner Mannschaft. Das ganze Turnier über konnte SGM-Torwart Robin Stauß eine weiße Weste vorweisen. So wurde er von den Verantwortlichen zu Recht zum besten Torwart des Turniers gewählt, auch weil er im Endspiel zweimal überragend parierte und so den Pokalsieg rettete. „In der Gruppenphase konnten wir teilweise noch spielerisch überzeugen“, sagt Linder mit Blick auf die Siege gegen die SG Heuberg (4:0) und die SGM Heinstetten (2:0). Im Gruppenspiel trat der spätere Finalist Heinstetten mit der zweiten Mannschaft an, die in der Kreisliga A spielt. Im Endspiel schickte Oliver Hack dann die erste Mannschaft auf das Feld und zog gegen den kämpferisch aufopferungsvollen B-Ligisten erneut den Kürzeren. Linder: „In den K.o.-Spielen war für mich wichtig zu sehen, dass die Mannschaft den vorgegeben Matchplan umsetzt und den höherklassigen Teams kämpferisch Paroli bieten kann und das tat sie sehr gut!“ So hatte Heinstetten im Endspiel spielerisch mehr von der Partie, doch die Hausherren wehrten sich mit aller Kraft. Auch der Spieler des Turniers, Michael Rister von der SG Heinstetten, konnte nichts Gewinnbringendes mehr gestalten, sodass die Freude bei Schlusspfiff keine Grenzen mehr kannte. „Wir wollten uns vor den eigenen Zuschauer gut präsentieren, aber das wir den Pokal gewinnen, hat alles übertroffen“, ist Linder glücklich.

Den dritten Platz sicherte sich der FC Inzigkofen/Vilsingen/Engelswies 99, der den TSV Harthausen/Scher mit 3:1 bezwang und sich so für die Finalniederlage im Vorjahr revanchierte. „Wir können im Großen und Ganzen auf einen gelungenen Turnierverlauf zurückblicken“, zeigt sich der Co-Trainer des FC 99, Stefan Schönbucher, zufrieden. Leicht enttäuscht blickt er jedoch auf die Halbfinalniederlage gegen Heinstetten: „Gerne hätte ich das Derby gegen die SGM Schmeien im Endspiel absolviert.“ Entscheidend für das Ausscheiden sieht Schönbucher die zehn Minuten nach der Pause, als der Bezirksligist die Partie mit einem Doppelschlag drehen konnte: „In dieser Phase waren wir gedanklich nicht ganz bei der Sache und eine höherklassige Mannschaft weiß dies eben auszunutzen.“ Im Spiel um Platz 5 setzte Heubergs Tobias Seßler seinen Stempel auf und war mit einem lupenreinen Hattrick maßgeblich am 3:2-Sieg über den Bezirksligaaufsteiger SV Sigmaringen beteiligt. Der knappe Erfolg brachte der SG Heuberg den 5. Platz in der Gesamtwertung ein.

Am Samstag hatte das aktiven Turnier Pause und sechs AH-Mannschaften spielten um den AH-Krone-Pokal. Das Turnier wurde in einem Ligasystem mit anschließenden Play-off-Begegnungen absolviert, sodass es am Ende zum Endspiel der Gastgeber SGM Schmeien/Sigmaringen gegen den FC Laiz kam. Die Laizer Mannschaft behielt mit 3:0 die Oberhand und konnte den Titel erfolgreich verteidigen. Anschließend fand ein Gaudi-Elfmeterturnier mit 38 Hobbymannschaften statt. „Beide Turniere waren am Samstag ein voller Erfolg“, sagt der stellvertretende Abteilungsleiter Alexander Hoch, der am Freitag und Samstag den abwesenden Abteilungsleiter Marco De Vito vertrat.

„Das einzige, was nicht optimal war, war das Gewitter am Donnerstagabend. Deshalb mussten wir das zweite Spiel an dem Abend absagen“, so Hoch und ergänzt: „Dafür kam dann der gesellige Teil nicht zu kurz.“

Eine spontane Sause feierte die Siegermannschaft, nachdem Kapitän Eric Hanner den Pokal von Hauptsponsor Jürgen Stauß vom Gasthaus zur Krone entgegennahm.

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