Flutlicht-Anlage soll in wenigen Wochen fertig sein

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Angelo Koch (links), Paul Hartmann (Dritter von links), Lukas Merk (Vierter von links), Petra Rieber (Zweite von rechts) und Cla
Angelo Koch (links), Paul Hartmann (Dritter von links), Lukas Merk (Vierter von links), Petra Rieber (Zweite von rechts) und Claudia Diebold (rechts) gratulieren den Geehrten Berthold Hotz (Zweiter von links) und Werner Bix, die dem Sportverein seit 50 Jahren die Treue halten. (Foto: Renate Deregowski)
Renate Deregowski

Fit sind im Sportverein (SV) Unter-/Oberschmeien nicht nur die Mitglieder. Auch der Verein ist „lebendig und gesund“. Das bescheinigte der Vorsitzende Angelo Koch bei der Hauptversammlung im Gasthof Krone dem „unverzichtbaren Element in der Doppelgemeinde“.

Den Rückblicken von Vorsitzendem und den Abteilungsleitern standen gleichermaßen Ausblicke gegenüber. Der Verein hat im vergangenen Jahr ordentlich gewirtschaftet, wie Schatzmeister Markus Schmid ausführte. Und mit der Arbeit des Vorstands des Gesamtvereins schienen alle zufrieden, denn bei den Wahlen wurden alle Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt.

Gegenseitige Blicke in die Runde gab es beim Amt des stellvertretenden Vorsitzenden. Claudia Diebolz macht den Job noch für ein letztes Jahr. Für die Hauptversammlung 2020 muss ein Nachfolger gefunden werden. Bei Gesprächen sei der Vorstand jedoch bisher ausschließlich auf Ablehnung gestoßen. Das Amt sei „kein Larifari-Shit, aber es bleibt genug Freizeit übrig“, sagte Angelo Koch augenzwinkernd, weshalb die Mitglieder noch einmal in sich gehen sollten.

Ob die Volleyballabteilung, die derzeit keine Mitglieder aufweist, reaktiviert werden könnte, wäre ebenfalls zu überlegen, sagte Angelo Koch. Kopfarbeit steht weiter im Mai an. Dann sollen Ideen für das Jubiläum gesammelt werden. 2020 wird der gut 500 Mitglieder zählende Verein nämlich 60 Jahre alt. Im festlichen Rahmen wird die Ernennung der Ehrenmitglieder nachgezogen.

Angepackt wurde auch. Vor allem beim derzeit größten Projekt: der Flutlichtanlage. Teile der alten Anlage sind bereits demontiert, am kommenden Samstag sollen Fundamente ausgehoben und weitere Mastenteile demontiert werden, berichtete Projektmanager Bernhard Höfler. „Wenn es gut läuft, sind wir in vier bis sechs Wochen fertig.“ Angelo Koch begrüßte den Einsatz: „Gut, wenn unsere Jungs nicht mehr mit Grubenlampen über den Platz rennen müssen.“ Nach der Fertigstellung erhellen vier 15 Meter und vier 17 Meter hohe LED-Masten das Sportgelände Grosswies.

Damit wäre der SV für ein mögliches Testspiel auf Niveau der zweiten Bundesliga gerüstet. Seit Kurzem besteht eine Vereinsfreundschaft mit dem FC Heidenheim. Dabei erhält der SV 60 Freikarten für Spiele des Zweitligisten. Außerdem kann der SV an einer Verlosung teilnehmen, bei der ein Testspiel gegen die Profis des FC herausspringen kann.

Alte Zöpfe abgeschnitten

Auf Fußballebene hat der SV außerdem seine Freundschaftsbande im Kreis Sigmaringen gestärkt. Vor drei Jahren wurde eine Spielgemeinschaft mit Sigmaringen eingegangen, vergangenes Jahr kam der FC Laiz dazu. Angelo Koch freute sich: „Alte Zöpfe wurden abgeschnitten. Wir sind jetzt zu dritt und das ist gut so.“

Weiter standen an diesem Abend Ehrungen auf dem Programm. Eine Urkunde und einen Geschenkkorb erhielten für 50 Jahre Mitgliedschaft Werner Bix, Berthold Hotz und Eugen Malek. Für 30 Jahre wurden Paul Hartmann und Gabi Kremer mit einer goldenen Nadel ausgezeichnet. Eine Nadel in Silber für 20 Jahre erhielten Johannes Kaut und Petra Rieber. Die zehnjährige Mitgliedschaft von Jonas Brückl, Petra Kasper, Andrea Kaut, Lukas Merk, Armin Osswald, Nicole Pröbstl, Florian Sippert, Hartmut Tiedemann und Christoph Wenzel wurde mit einer Bronzenadel belohnt.

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