Flüchtling in der Sigmaringer LEA an Coronavirus erkrankt

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 Ein Bewohner der LEA ist wegen des Verdachts auf Corona separat untergebracht. Der Test war negativ.
Ein Bewohner der Sigmaringer LEA ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er wurde separat untergebracht. (Foto: Felix Kästle/dpa)
Schwäbische Zeitung

In den Erstaufnahmeeinrichtungen in Baden-Württemberg leben aktuell acht positiv auf das Coronavirus getestete Flüchtlinge.

In Sigmaringen ist es ein Fall, in Heidelberg sind es sieben, teilte das Innenministerium mit. Es seien aktuell keine Infektionen beim Personal bekannt. 

Quarantäne für Infizierte und Familien

Alle positiv getesteten Personen und ihre Familienmitglieder seien in Quarantäne gekommen und Kontaktpersonen getrennt untergebracht worden. 

Nach Angaben des Ministeriums werden alle Neuankömmlinge auf das Virus getestet. Auch negativ getestete Neuzugänge leben 14 Tage lang getrennt von den anderen Bewohnern. 

Hygienemaßnahmen sollen Ausbreitung verhindern

Zur Vorsorge werden alle Bewohner über die notwendigen Hygienemaßnahmen aufgeklärt.

Enge Kontakte werden vermieden, etwa durch andere Bestuhlung in den Kantinen, Essensausgabe in Schichten oder Einzeltermine bei der medizinischen Versorgung ohne Wartezimmer.

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