Feuerwehr leistet starke Nachwuchsarbeit

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 Stadtjugendfeuerwehrwartin Daniela Stroppel (rechts) und ihr Stellvertreter Patrick Horn (Zweiter von links) danken Holger Grön
Stadtjugendfeuerwehrwartin Daniela Stroppel (rechts) und ihr Stellvertreter Patrick Horn (Zweiter von links) danken Holger Gröner (links) und Jan Seyfart für ihren Einsatz. (Foto: Peggy Meyer)

Kurz, knackig, konstruktiv – mit diesen drei Worten könnte die knapp einstündige Hauptversammlung der Jugendfeuerwehr Sigmaringen am Freitagabend im Feuerwehrgerätehaus umschrieben werden. Jahresbericht, Kassenbericht, Grußworte, Spendenzusage, Verabschiedung, Anerkennungen - Stadtjugendwartin Daniela Stroppel, verantwortlich für die Kinder- und Jugendarbeit, präsentierte sich als eine Frau der Tat und legte mit ihrem Team ein Zeugnis sehr guter Nachwuchsarbeit ab.

„Spannender kann man es nicht machen“, wandte sich Kommandant Jürgen Bossert mit Dank und Respekt an die Jugendfeuerwehrbetreuer, die ihm „arg am Herzen liegen“. Er sei stolz auf die tolle Nachwuchsarbeit, denn Sigmaringens Kinder- und Jugendfeuerwehr sei im Vergleich mit anderen Wehren weit vorn. Die Jungen und Mädels spornte er an dranzubleiben, „mit 17 könnt ihr dann schon bei echten Einsätzen mitmachen.“ Tipps gab er ihnen auch mit auf den Weg. „Spickelt, was die aktiven Kameraden machen, denn das muss ich später auch von euch verlangen“, und mit Blick auf den immensen Einsatz von Daniela Stroppel meinte der 40-Jährige: „Ihre Freizeit ist Feuerwehr, nehmt euch daran ein ganz kleines Beispiel.“

Im anschließenden Jahresbericht nannte Daniela Stroppel Zahlen und Fakten zur Nachwuchsarbeit. 46 Mitglieder hatte die Kindergruppe zum Stichtag 31. Dezember. 90 Jugendliche verstärken die fünf Abteilungen Sigmarigen, Gutenstein, Jungnau, Ober- und Unterschmeien, wobei Gutenstein mit gut einem Drittel (32) zahlenmäßig die stärkste Jugendfeuerwehr stellt. Besonders beachtlich: In 2018 gab es 19 Übernahmen in die Einsatzabteilung.

Jugendflamme zum Tag der offenen Tür

Stroppel ließ das vergangene Jahr mit zahlreichen Aktivitäten Revue passieren. Das Verteilen gelber Säcke, Dorfputzete, Maibaumstellen, Bau eines Insektenhotels, Zeltlager, Besuch des Jugendmuseums Donaueschingen, Florianstag oder diverse Ausflüge standen unter anderem im Terminkalender. Dabei konnte sich die junge Frau auf ein bewährtes Team an Betreuern verlassen und so zeigte die letzte Präsentationsfolie: „Dankeschön für 80 Stunden geleistete Arbeit.“ Als nächsten wichtigen Termin erinnerte Stroppel an die Abnahme der Jugendflamme, eines Ausbildungsnachweises, die mit dem Tag der offenen Tür am 5. Mai gekoppelt sein wird.

Eine Spendenzusage in Höhe von 100 Euro gab es von Elmar Belthle, dem Vorsitzenden des Fördervereins der Feuerwehr Sigmaringen. „Es gibt selten eine Kinder- und Jugendgruppe, die so flankiert wird wie eure, das zeugt von großer Wertschätzung“, sagte Belthle anerkennend.

Ein weiterer Dank ging an diesem Abend an Benjamin Pätz, der als Jugendfeuerwehrbetreuer verabschiedet wurde, an Holger Gröner und Jan Seifart sowie an Matthias Beller für seinen Video-Zusammenschnitt. Eine kleine Aufmerksamkeit bekamen auch viele Kinder und Jugendliche für ihren vollständigen Probenbesuch.

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