FDP: „Ein Symbol für die marode Bahn“

Lesedauer: 2 Min
 Der Bundestagsabgeordnete Pascal Kober hakt nach, warum es auf der Zollernalbbahn klemmt.
Der Bundestagsabgeordnete Pascal Kober hakt nach, warum es auf der Zollernalbbahn klemmt. (Foto: Thomas Siedler)
Schwäbische Zeitung

Der Reutlinger FDP-Bundestagsabgeordnete Pascal Kober hat sich bei der Bundesregierung über den aktuellen Zustand der Zollernalbbahn erkundigt. Wie die Bundesregierung der FDP nach Weihnachten mitteilte, seien nach Instandsetzungsmaßnahmen an der Zollernalbbahn weitere „Beobachtungen“ notwendig, „wie sich die extremen Witterungsbedingungen aus dem Sommer über die Wintermonate auf die Strecke auswirken.“ Anschließend würden „nach technischem Bedarf weitere Instandsetzungsmaßnahmen eingeplant und durchgeführt“, so die Antwort der Bundesregierung.

„Das zeigt überdeutlich, wie sehr die Bahn nur noch auf Sicht fährt und zu keinen großen Fortschritten bei der Erneuerung der Infrastruktur in der Lage ist“, sorgt sich Pascal Kober. Von den 485 Langsamfahrstellen im Netz der Deutschen Bahn AG sind 386 mittlerweile behoben. „Langsamfahrstellen sind in der Regel ein Symbol für die marode Bahn-Infrastruktur in Deutschland.“

Vermeintlich kleine Details und Abnutzungen auf überschaubaren Streckenabschnitten können laut Kober Sicherheitsrelevanz bekommen. Dies könne zu Streckensperrungen führen, die wegen fehlender und funktionierender Ausweichstrecken schnell zu einem Chaos im Personenverkehr, aber vor allem bei Güterzügen führt, wie verschiedene Beispiele in den vergangenen Jahren gezeigt haben. „Die Zahlen erklären indirekt aber auch viele Verspätungen bei der Bahn“, wird der FDP-Bundestagsabgeordnete Kober in einer Mitteilung zitiert.

Mehr zum Thema
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen