Fürstenhaus ehrt Jubilare

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 Karl Friedrich Fürst von Hohenzollern (vorne in der Mitte) und Katharina Fürstin von Hohenzollern (rechts neben ihm) mit den Ju
Karl Friedrich Fürst von Hohenzollern (vorne in der Mitte) und Katharina Fürstin von Hohenzollern (rechts neben ihm) mit den Jubilaren und den zu verabschiedenden Mitarbeitern im Aquarellzimmer. (Foto: Anette Hähnel)
Schwäbische Zeitung

Die lange Tradition der Jubilarenehrung und Verabschiedung der Mitarbeiter der Unternehmensgruppe Fürst von Hohenzollern hat kürzlich stattgefunden. Im historischen Leopoldsaal des Hohenzollernschlosses Sigmaringen empfingen Fürst Karl Friedrich und Fürstin Katharina von Hohenzollern ihre Mitarbeiter.

Der Fürst und die Fürstin dankten allen Jubilaren für ihre langjährige Tätigkeit, ihr Engagement und ihren Einsatz für das Haus Hohenzollern. Mit der Verleihung der Ehrennadel für 15 Dienstjahre wurde Esther Marx (Vermögensverwaltung) geehrt. Elke Examitzki, ebenfalls für die Vermögensverwaltung zuständig, wurde für über 30 Jahre Dienst in der Unternehmensgruppe ausgezeichnet. Für 40 Dienstjahre wurde Harald Kessler, tätig in der Elektrozentrale Sigmaringen, mit der Ehrennadel in Silber mit goldenem Monogramm geehrt. Für außergewöhnliche 50 Dienstjahre wurde Günther Reck, auch aus der Elektrozentrale Sigmaringen, von Karl Friedrich Fürst von Hohenzollern ausgezeichnet.

Wolfgang Eisele war fast 20 Jahre als Haushandwerker für das Haus Hohenzollern tätig. Sein Einsatzgebiet waren das Schloss, das Privatgebäude des Fürstenhauses, Denkmäler und viele Immobilien der Unternehmensgruppe. Laut Pressemitteilung war Eisele fast zu jeder Tages- und Nachtzeit der Ansprechpartner für Wartungs- und Reparaturarbeiten an den Gebäuden und an den technischen Anlagen. Durch seinen ausgeprägten Sinn für das Praktische hat er immer eine schnelle und sinnvolle Lösung für anstehende Probleme gefunden.

Vor fast 40 Jahre begann die Tätigkeit als Betriebsmaler von Friedrich Flohr. Durch sein enormes Fachwissen und seine große Perfektion wurden stets alle anfallenden Arbeiten mit äußerster Zuverlässigkeit erledigt. Flohr hat stets engagiert, arbeitsam und unermüdlich seine Tätigkeit im Schloss und anderen Gebäuden ausgeführt.

Tätig in vielen Bereichen

Gerhard Dietrich arbeitete 27 Jahre als Elektromonteur für die Elektrozentrale Sigmaringen. Sein Aufgabengebiet lag überwiegend im gewerblichen Projektbereich. Über 50 Bauvorhaben, wie zum Beispiel die Akut-Klinik Bad Saulgau, Schwäbisch Media in Weingarten, die Stadthalle Sigmaringen oder das InnoCamp Sigmaringen wurden von ihm mit fachlicher Qualifikation und überaus korrekter Arbeitsweise, gutem Einvernehmen mit den Architekten, Planern und Bauherren umgesetzt.

Im Privathaushalt von Fürst und Fürstin von Hohenzollern im Landhaus Josefslust war Heidi Schmidt über sieben Jahre angestellt. Schmidt war für alle hauswirtschaftlichen Tätigkeiten zuständig und sorgte tatkräftig für einen reibungslosen Ablauf aller anfallenden Arbeiten in einem fürstlichen Haushalt. Ihr außerordentliches Engagement, große Verlässlichkeit und ihre starke Loyalität prägten ihren Arbeitsalltag.

Den neuen „Ruheständlern“ wünschte Karl Friedrich Fürst von Hohenzollern laut der Mitteilung alles Gute im dritten Lebensabschnitt, immer ausreichenden Tatendrang, aber vor allem Gesundheit und Zufriedenheit im Kreise ihrer Familien. Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Markus Waldraff bedankte sich ebenfalls für die langjährige Betriebszugehörigkeit, den großen Einsatz und die Anpassungsfähigkeit der Jubilare und den zu verabschiedeten Mitarbeitern. Waldraff sprach von neuen Herausforderungen und Veränderungen im Laufe eines Arbeitslebens, von Teamgeist und Toleranz.

Die Feierlichkeiten wurden mit einem festlichen Essen im historischen Ambiente des Leopoldsaals abgerundet.

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