Fünf regionale Chöre bereiten den Advent vor

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 Der Regionalchor Albstadt-Sigmaringen singt in der Kirche in Laiz beim geistlichen Konzert.
Der Regionalchor Albstadt-Sigmaringen singt in der Kirche in Laiz beim geistlichen Konzert. (Foto: Dieter Dürrschnabel)
Dieter Dürrschnabel

Einen besinnlichen Abend der geistlichen Chormusik hat der Sängerbezirk Sigmaringen in der St. Peter und Paul Kirche in Laiz gestaltet. Extra aus Haigerloch angereist war der Präsident des Chorverbands Zollernalb, Michael A.C. Ashcroft. Vom Nachbar-Chorverband war der stellvertretende Präsident des Bodensee-Hegau-Chorverbands Josef Blender gekommen und besuchte dieses Konzert.

Eröffnet hatte diesen Abend Ingeborg Esser mit einem beschaulichen Orgelspiel aus der 4. Sinfonie von Anton Bruckner. Werner Winkler, der Vorsitzende des Sängerbezirks Sigmaringen, zeigte sich sehr erfreut, dass das Gotteshaus voll besetzt war. Sein Dank galt vor allem dem Hausherrn, Pfarrer Michael Dulik, der zwischen den Auftritten zweier Chöre besinnliche Worte sprach.

Gesanglich eröffneten die Männer vom MGV Laiz den Reigen. Alexander Schleinitz-Kamps, der Chorleiter, fand mit seiner Liedauswahl genau die richtigen Melodien und präsentierte Texte und Musik von Lorenz Maierhofer, wie zum Beispiel „Herr segne hüte Dich“. Gotthilf Fischer schrieb den Satz für „Frieden“, eine schwere aber feine Kost, die alles von den Sängern abverlangte. Sie meisterten ihren Auftritt hervorragend.

Die 16 Männer des MGV Liederkranz Jungnau unter der Leitung von Karl Demmer bewiesen, dass sie durchaus in der Lage sind , ihr Repertoire in bester Manier zu präsentieren. Klare Tenorstimmen und herrliche Bässe gaben unter anderem die „Abendruhe“ von Rolf Kern. Etwas dezimiert nahmen die Sänger des MGV Sigmaringendorf/Laucherthal im Altarraum der Laizer Kirche Aufstellung. Sie brachten mit „Es ist ein Ros entsprungen“ und „Am kühlenden Morgen“ zwei bekannte Stücke zu Gehör und wagten sich danach an ein Lied aus der russischen Orthodoxie. Geleitet wurde der Chor von Otto Gruler.

Der Regionalchor Albstadt-Sigmaringen, als einziger gemischter Chor des Abends, untermalte mit seinen vier Weisen die Zeit vor dem Advent: „Da pacem domine“, „Verleih uns Frieden“, „Ich lobe meinen Gott“ und „Deine Güte reicht so weit der Himmel ist“ ließen die Sänger erklingen. Volker Bals wusste genau, wie er seine Sängerinnen und Sänger auf diesen Auftritt vorbereiten musste.

Den letzten gesanglichen Teil des Abends gestalteten die Männer vom Männervokalensemble Zollernalb. Auch hier hatte Volker Bals den Dirigentenstab in der Hand. Sie konnten an die Präsentationen der anderen Chöre anknüpfen. Es war einfach ein wahrer Genuss, den 19 Männern zuzuhören. Mit dem „Hohelied der Cherubim“ von Piotr Janczek verabschiedete sich das Männervokalensemble.

Es gab großen Applaus für alle Chöre und natürlich auch für die Orgelspielerin Ingeborg Esser, die mit einer „Sonata“ von Franz Anton Maichelbeck diesen Abend der geistlichen Chormusik beendete.

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