Sicherheit ist das oberste Gebot beim Klettern.
Sicherheit ist das oberste Gebot beim Klettern. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Neun Kinder aus Inzigkofen und Vilsingen haben sich im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde Inzigkofen für einen Besuch bei der Bergwacht in Dietfurt entschieden.

Silke Steffen, die Jugendleiterin der Bergwacht, freute sich über das Interesse der Kinder. Mit Unterstützung der Nachwuchsbergwachtler Tobias und Anja Sieger sowie Anna Kräutle wurde ein umfangreiches Nachmittagsprogramm an mehreren Stationen mit unterschiedlichem Anforderungsgrad geboten.

Zunächst einmal galt es, den zwölf Meter hohen und senkrechten Übungsfelsen möglichst ohne Hilfe des Sicherungsseiles zu erklettern. Deutlich mehr Mut erforderte es, sich von dieser gerade erkletterten Wand, gesichert nur durch ein zehn Millimeter dickes Seil, zurück auf den Erdboden abseilen zu lassen.

Für die Mutigsten gab es eine weitere Steigerung. Sie wagten es, weitere und vor allem schwierigere Touren zu klettern und sich sich nach einer eingehenden Einweisung aus der deutlich gesteigerten Höhe von rund 25 Metern alleine abzuseilen. Hierbei mussten sie den Abseilachter und die Eigensicherung während des Abseilens selber bedienen.

Selbst die jüngsten Teilnehmer, Hannes Müller und Simon Weizenegger, beide gerade mal zehn Jahre alt, seilten sich mit voller Konzentration und mutig vom Turm der Ruine ab.

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