Ein Filmteam kommt nächsten Mittwoch zum Dreh nach Gutenstein

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Bis gerade noch liefen die Dreharbeiten für "Die Sterntaler" in Cochem. Auf dem Foto (von links): die Schauspieler Juliane Köhle
Bis gerade noch liefen die Dreharbeiten für "Die Sterntaler" in Cochem. Auf dem Foto (von links): die Schauspieler Juliane Köhle (Foto: Thomas Frey-dpa)
Schwäbische Zeitung
Ute Korn-Amann

Vergangenen Sommer verwandelte sich das Kloster Inzigkofen zum Filmstudio, als die Berliner Produktionsfirma Lago Film für die Produktion des Dramas „A dangerous method“ mit Keira Knightley und Viggo Mortensen in den Hauptrollen mit einem Filmteam anrückte. Nun kommt wieder ein Filmteam – dieses Mal nach Gutenstein, wo die Bavaria Film am 2. und 3. Februar und voraussichtlich am 5. Februar im Auftrag des Südwestrundfunks die Verfilmung des Grimmschen Märchens „Die Sterntaler“ für das Erste produziert. Die Verfilmung läuft im Rahmen der erfolgreichen ARD-Märchenreihe „Sechs auf einen Streich“.

Die erste Klappe für die Dreharbeiten des Märchens „Die Sterntaler“ fand am 24. Januar statt. Gedreht wird auf der Reichsburg Cochem in Rheinland-Pfalz sowie an Schauplätzen in Baden-Württemberg wie zum Beispiel im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck und eben auch an der Donau bei Gutenstein.

Bekannte Schauspieler wie Juliane Köhler, Rufus Beck, Meira Durand und Thomas Loibl spielen unter der Regie von Maria von Heland. In einer Gastrolle wird zudem auch Axel Prahl, der „Tatort-Kommissar“ aus Münster, zu sehen sein. Ausgestrahlt wird „Die Sterntaler“ im Weihnachtsprogramm 2011 im Ersten. „Die DLRG freut sich, dass wir diese tolle Sache aktiv unterstützen können“, sagt Klaus Kubenz, Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Sigmaringen und fügt hinzu: „Wir sind mit Rettungsschwimmern, Rettungstauchern und Bootsführern bei den Filmarbeiten auf der Donau präsent.“ Die Absicherungsmaßnahme am Drehort leitet Anton Janik von der DLRG, Bezirk Federsee, Referat Boot. Neben der Ortsgruppe Sigmaringen sind auch Einsatzkräfte der DLRG-Ortsgruppen Bad Saulgau, Biberach und Ochsenhausen vor Ort. Nach derzeitigem Stand ist der Wasserstand der Donau normal und die Strömungsverhältnisse an den Drehorten gering bis langsam, sodass den Dreharbeiten eigentlich nichts im Wege steht. Darüber hinaus werden Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes den Sanitätsdienst am Drehort übernehmen.

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