Ein Brunnen feiert Geburtstag

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 Der Brunnenberg-Brunnen wird 40.
Der Brunnenberg-Brunnen wird 40. (Foto: Dannegger)
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Der „Brunnenberg-Brunnen“ wird 40 Jahre alt: Am 5. Juli 1980 wurde der Brunnen an der Kreuzung Brunnenbergstraße/Hohenzollernstraße mit einem Festakt eingeweiht. Zeitungs-Archivtexte erzählen von umfangreichen unterirdischen Arbeiten. 30 000 Mark hat der Brunnen seinerzeit gekostet, die Summe konnte dank einem Förderkreis, privaten Spenden und städtischer Beteiligung bezahlt weden. Der damalige Stadtrat August Dannegger hatte sich sehr für das Projekt engagiert. Der Brunnen sollte – und das tut er wohl bis heute – der „Verschönerung“ der Stadt dienen. Gestaltet wurde er vom Inzigkofer Künstler Günther Dietrich und dem Steinbildhauermeister Emil Stauß, das Steinmaterial stammt aus dem Donautal. Der Brunnen nimmt in seiner Gestalt Bezug zum nahegelegenen erzbischöflichen Kinderheim Haus Nazareth: Die weiße Brunnensäule trägt, spiralförmig angeordnet, nicht nur mehrere Wasserbecken, sondern zeigt auch ein Relief in Form einer Muttergestalt, die sich schützend zweier Kinder annimmt. Früher versorgte der Brunnenberg nahezu die ganze Stadt mit Wasser; über der dortigen Quelle befand sich im 17. Jahrhundert eine Brunnenstube, von der aus „in hölzernen Teucheln das Wasser seinen Weg nahm“, heißt es in einem Zeitungsbericht aus dem Jahr 1980.

Fotos: August Dannegger/Florian Peking

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