Die Polizeiwache bei der Erstaufnahmestelle ist fertiggestellt

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 In diesem Gebäude ist die Polizeiwache untergebracht. Wichtig war der der Polizei, dass sich das Gebäude außerhalb des LEA-Gelä
In diesem Gebäude ist die Polizeiwache untergebracht. Wichtig war der der Polizei, dass sich das Gebäude außerhalb des LEA-Geländes befindet. (Foto: Archiv: Michael Hescheler)
Redaktionsleitung

Der Innenminister des Landes Thomas Strobl (CDU) wird am kommenden Mittwoch die Polizeiwache am Rande des Areals der Erstaufnahmestelle (Lea) eröffnen. Wie das Regierungspräsidium Tübingen in einer Presseeinladung schreibt, ist die Polizeiwache zwischenzeitlich eingerichtet. Innenminister Strobl wird bei seinem Besuch den Fokus auf das Sicherheitskonzept für die Landeserstaufnahmestelle legen, heißt es in der Einladung.

Ziel des Regierungspräsidiums Tübingen als Betreiber der Lea sei es weiterhin, zum einen das Konfliktpotential in der Lea möglichst gering zu halten und zum anderen bei etwaigen Problemfällen ein schnelles und entschlossenes Handeln zu ermöglichen. Hierzu diene ein Bündel verschiedener Maßnahmen, das sich aus Sicht des Regierungspräsidiums Tübingen als Sicherheitskonzept für die Lea bewährt habe.

Die zwischenzeitlich eingerichtete Polizeiwache diene Anlaufstelle für alltägliche polizeiliche Fragen, aber auch als Stützpunkt für Einsätze bei etwaigen kritischen Lagen in der Lea, teilt der Regierungspräsidium weiter mit.

Nach Angaben von Vermögen und Bau, dem Bauamt des Landes, ist die Wache bereits an die Polizei übergeben worden. „Die Absicherung des Gebäudes war für uns baulich der Hauptaufwand“, sagt Baudirektor Peter Moser aus Ravensburg. Das Gebäude der früheren Telefonvermittlung der Bundeswehr ist aus diesem Grund mit einem erheblichen Aufwand umgebaut worden. Bei einer Begehung hatte das Landeskriminalamt entschieden, dass Fenster und Türen mit Sicherheitsglas versehen werden müssen. Diese Anforderung stellte das Amt Vermögen und Bau vor Probleme: Da sich auf die Ausschreibung keine Firma meldete, verloren die Planer ein Vierteljahr. Die Ausschreibung musste wiederholt werden, um eine Firma zu finden. Die Kosten für den Umbau gibt das Amt mit 300 000 Euro an, das Budget könne eingehalten werden, sagt Projektleiter Patrick Werne.

Vor gut einem Jahr haben sich Land, Stadt und Kreis auf ein Konzept für den Betrieb der LEA bis 2022 geeinigt. Bestandteil des Vertrags ist auch die Polizeiwache.

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