DGB gedenkt beim Antikriegstag der Toten

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DGB-Mitglieder gedenken der Opfer des Krieges.
DGB-Mitglieder gedenken der Opfer des Krieges. (Foto: Mandy Streich)

Der Antikriegstag des Deutschen Gewerkschaftsbundes hat am Freitag vor dem Finanzamt Sigmaringen stattgefunden. Dort haben sich der DGB-Kreisvorstitzende Rudolf Christian sowie einige Mitstreiter der SPD getroffen, um an die Toten zu erinnern, die ihr Leben im Weltkrieg verloren haben sowie vor weiteren Kriegen zu mahnen. „Wir haben an dem heutigen Tag das Motto: ‚Nie wieder Krieg: Milliarden für Menschen – nicht für Waffen und Krieg’. Allein die 63 Millionen Toten des Kriegs sind Grund genug aufzustehen. Der DGB ruft in ganz Deutschland dazu auf zu zeigen, dass man gegen Krieg ist“, sagt Rudolf Christian. In diesem Jahr fand das Gedenken vor dem Finanzamt in Sigmaringen statt, da dort auf dem Gehweg Stolpersteine als Denkmal gesetzt wurden, um an die jüdische Familie Frank aus Sigmaringen zu erinnern, die von den Nazis enteignet und verfolgt wurde.

„Diese Pflastersteine hier sind Mahnmale und zugleich Spuren, die uns dazu bewegen sollen, innezuhalten und nachzudenken. Faschismus ist kein Frieden. Wir haben keinen Platz für alte und junge Nazis in unserem Land“, sagt Susanne Fuchs, Ortsvereinsvorsitzende der SPD.

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