DGB: Arbeit darf nicht arm machen

 Gruppenbild vor der Burg Hohenzollern.
Gruppenbild vor der Burg Hohenzollern. (Foto: Kerstin Pätzold)
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16 engagierte lokale Vertreter der vier DGB-Kreisvorstände Reutlingen, Sigmaringen, Tübingen und Zollernalb aus der neuen, seit 1. Februar bestehenden DGB-Region Neckar-Alb-Obere Donau, trafen sich zum ersten Mal bei einer Klausurtagung am 16. September dieses Jahres in Hechingen.

Die drei großen bundesweiten Handlungsfelder für ein Gutes Leben/Gute Arbeit teilen sich auf in die Bereiche: Öffentliche Daseinsvorsorge, Transformation und Tarifbindung, Digitalisierung der Arbeit.

Die aktuellen „brennenden Themen“ in der Region: Bezahlbare Energie für Wohnen, für die Mobilität, für die Produktion und für die öffentliche Daseinsvorsorge. Bezahlbare Wohnungen, bezahlbare Lebensmittel. Deswegen sind von den Gewerkschaften im Herbst „brennende“ Aktionen geplant.

Bessere Bezahlungen könnten durch stärkere Tarifbindung und Tariftreue erreicht werden. Dabei müssten, bei der Vergabe öffentlicher Aufträge, nur tariftreue Betriebe berücksichtigt werden. Der DGB in unserer Region will die Landkreise und die Kommunen unterstützen, damit bei der Vergabe von Aufträgen die soziale Gerechtigkeit gefördert wird. Fairtrade beginnt vor der eigenen Haustür. Die Teilnehmer waren sich einig, dass sie vor Ort aktiv sein müssen – auf uns alle kommt es an.

Das große Engagement der Gewerkschaften für die Verbesserung des Mindestlohns hat sich gelohnt. Die zwölf Euro sind gesetzlich gesichert. Trotz alledem wird dieser neue Stundenlohn auch bei einer Vollbeschäftigung die Menschen nicht vor der Altersarmut schützen. Das Engagement geht weiter, Arbeit darf nicht arm machen!

Die ersten gemeinsamen Aktionen zur landesweiten Gerechtigkeitsoffensive BaWü, werden in Zusammenarbeit der Kreisverbände Sigmaringen, Tübingen und Zollernalb in Albstadt und Hechingen im Oktober durchgeführt. „Die gesetzliche Rente ein starkes Standbein fürs Alter“ sind unsere Forderungen an die Bundestagskandidaten. Podiumsdiskussion mit Robin Mesarosch und Thomas Bareiß in Albstadt und mit Annette Widmann-Mauz, Dr. Martin Rosemann und Christian Kühn in Hechingen.

Durch die flächendeckende Präsenz der Gewerkschaften ist sichergestellt, dass die Themen zur Gerechtigkeit in die Gesellschaft getragen und verankert werden. Starke Gewerkschaften können sich durchsetzen. Und Stärke heißt Größe, heißt Solidarität. Jeder darf Mitglied werden.

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