Besucher genießen das Adventskonzert in St. Johann

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 Chormitglieder beim Adventskonzert.
Chormitglieder beim Adventskonzert. (Foto: Elisabeth Weiger)
Elisabeth Weiger

Den ersten Advent in der stimmungsvoll beleuchteten Pfarrkirche St Johann zu begehen, war am späten Sonntagnachmittag für die vielen Besucher des Adventskonzerts der Chöre St. Johann eine Herzensangelegenheit. Unter dem großen, mit honigfarbenen Kerzen und dicken Kiefernzapfen geschmückten Adventskranz reihten sich die 55 Sänger im Chorraum der barocken Kirche auf und eröffneten mit dem Lied „Macht hoch die Tür“ das rund einstündige Konzert.

„Adventssingen kommt immer mehr in Mode und füllt mittlerweile ganze Fußballstadien“, erwähnte Bezirkskantor Bruno Hamm in seiner Begrüßung. Gemeinsam gesungene traditionelle Adventslieder, an der Orgel begleitet von Dinah Trost und Schülern der C-Kurs Klasse Sigmaringen, unterbrachen das Chorkonzert und ließen die Zuschauer zu Mitwirkenden werden.

Mit der Interpretation traditioneller und zeitgenössischer Werke von Palestrina bis Demessieux bewies der Chor St. Johann erneut seine Professionalität. Einmal zurückhaltend zart und verhalten bei „Maria durch den Dornwald ging“ oder Engelschören gleich kräftig jubelnd bei Felix-Mendelssohns „Magnifikat“, die Musik berührte die Herzen der Zuhörer. Einen hohen Stellenwert in der Vorweihnachtszeit haben Marienlieder. Mit einem Eigenkomposition Bruno Hamms, einem „Ave Maria“, vom Bezirkskantor am E-Piano begleitet, stellten sich die acht Sänger des Jugendchores vor.

Bruno Hamm spielt am E-Piano

Das letzte Drittel des Konzertes war frischen Arrangements vorweihnachtlicher Lieder gewidmet. „Singt dem Herrn ein neues Lied“, dieser Aufforderung hat sich der Kirchenmusiker Thomas Gabriel verschrieben, indem er traditionellen Kirchenliedern ein neues Klanggewand anlegt. Seine Interpretation des Bach´schen Chorals „Zion hört die Wächter singen“ übernahm Hamm am E-Piano und brachte schwungvolle „Swinging Christmas“ Klänge zu Gehör. Mit „Wachet auf ruft uns die Stimme“, einer Improvisation Sigfrid Karg-Elerts, beendete Organist Adrian Müller mit kraftvollen Schlussakkorden das Adventssingen und Bruno Hamm setzte den Schlusspunkt unter diese wunderbar festliche Einstimmung auf die kommende Zeit mit den Worten: „Man sollte aufhören, wenn es am schönsten ist. Kommen Sie gut durch den Advent.“

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