Besucher des Herbstfest erleben zahlreiche Neuerungen

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 Die Kindergartenkinder zeigen ihre tänzerischen Talente und haben selber Spaß an ihrer Vorführung.
Die Kindergartenkinder zeigen ihre tänzerischen Talente und haben selber Spaß an ihrer Vorführung. (Foto: Kindergarten St. Fidelis)
Schwäbische Zeitung

In der Sigmaringer Pfarrgemeinde St. Fidelis gibt es etliche Neuerungen. Das wurde den Besuchern des Herbstfestes am vergangenen Sonntag bewusst.

Größte Neuerung ist der begonnene Umbau des Kindergartens. Nach dem Festgottesdienst, mitgestaltet vom Jugendchor mit flotten lateinamerikanischen Rhythmen, führte der Weg nicht wie gewohnt über die Treppe hoch ins Gemeindehaus, sondern durch den Kindergarten. Es ging vorbei an der Baustelle, wo schon der Aushub für die Erweiterung um eine fünfte Gruppe begonnen hat (wir berichteten). Im Gottesdienst wurde die langjährige Pfarrsekretärin Anna Lutz in den Ruhestand verabschiedet.

Nächste Neuerung: Die Räume im Untergeschoss des Gemeindehauses St. Fidelis sind grundlegend saniert und zum Teil umgebaut worden. Hier ist die Kleinkindgruppe für die Zeit der Kindergartenerweiterung untergebracht. Pfarrer Ekkehard Baumgartner, die Ministranten und sogar auch Kinder segneten die Räume.

Ein Schäferwagen für die Jugendlichen

„Ich kannte die Pädagogik für unter Dreijährige bisher gar nicht“, sagte eine Besucherin bei der Besichtigung. Auch die Ministranten haben einen schönen neuen Raum bekommen. Im angrenzenden Wald steht für die Jugendlichen seit dem Sommer zusätzlich ein Schäferwagen. Pünktlich zum Herbstfest stellten sie bei dem Wagen eine Terrasse fertig.

Nach diesen Begehungen wartete auf die Gäste das Mittagessen, für das Christine Schmid verantwortlich zeichnete. Eine Neuerung war auch hier zu spüren. Die Organisatoren hatten die Aufgaben der Ehrenamtlichen schon im Vorfeld sortiert. So übernahmen Väter der Kindergartenkinder den Aufbau, die Mütter backten Kuchen, eine Gruppe Flüchtlinge half beim Abbau und eine schon bewährte Gruppe Ehrenamtlicher übernahm die Bewirtung. Das Gemeindeteam rund um Ulrich Bregenzer gestaltete das Fest selbst aktiv mit. So gab es ein Generationenspiel und das schon zur Tradition gewordene Quiz. Diesmal ging es im Quiz um das „Projekt 72“, welches eine grundlegende Umgestaltung der pastoralen Arbeit in den Pfarrgemeinden beinhalten wird und ebenfalls eine Neuerung darstellt.

Der Höhepunkt des Festes war für die meisten Gäste der Auftritt des Kindergartens auf der Bühne im Gemeindehaus, unter dem Motto: „Gott baut ein Haus, das lebt.“ Die Kinder und ihre Erzieherinnen zeigten eine bunte Palette aus Lied, Tanz und Spiel. Darin spiegelten sich die Begabungen, Wünsche und Themen der Kinder wider. „Wenn wir das erleben“, lobte Pfarrer Baumgartner den Auftritt, „so ist es kein Wunder, dass immer mehr Familien in unseren Kindergarten kommen möchten.“

Und wenn all dies Neuerungen umgesetzt werden, ist für zahlreiche weitere Familien Platz im Kindergarten und in der Pfarrgemeinde

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