Bürger und Fachleute diskutieren in der Zukunftswerkstatt Digitalisierung

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Glasfaserkabel
Glasfaserkabel (Foto: Christian Ohde)
Schwäbische Zeitung

In der Aula der Alten Schule hat die Zukunftswerkstatt Digitalisierung stattgefunden. An vier Arbeitstischen sammelten Bürger gemeinsam mit Stadträten und Verwaltungsmitarbeitern Ideen für das Sigmaringen von morgen.

„Die Digitalisierung ist kein fernes Zukunftsthema mehr. Sie ist inzwischen bereits bei allen Bürgern angekommen. Deshalb wollen wir nun eine Strategie erarbeiten, wo wir uns in diesem Bereich verbessern können und welche Maßnahmen die Bürger für sinnvoll halten“, so Bürgermeister Marcus Ehm in seiner Begrüßung. Nach einem Impuls zum Thema Digitalisierung von Christopher Heck und Franz-Reinhard Habbel von der Firma Gt-service ging es an die Thementische.

Unter den Schwerpunktthemen Kultur & Co., Wirtschaft und Handel, Verwaltung und Bürgerservice sowie Mobilität tauschten sich die Anwesenden jeweils 20 Minuten aus, bevor es an den nächsten Thementisch weiter ging. „Heute ist der Zeitpunkt, um Ideen zu sammeln. Es sollen dabei alle Wünsche und Ideen vorgebracht werden – seien sie umsetzbar oder scheinbar völlig utopisch“, erklärte Heck.

Intensiv wurden die Ideen ausgetauscht. Dabei wurden Maßnahmen von einer Car-sharing- oder Mitfahr-App, Online-Umfragetools, ein Instagram-Selfieguide oder Stadtführungen per Virtual Reality sowie Drohnen-Lieferverkehr diskutiert. Für die Jugendlichen spielten insbesondere die sozialen Medien eine wichtige Rolle. „Ich möchte mir nicht für alle möglichen Themen eine neue App installieren müssen. Die Informationen müssen zu mir kommen“, so einer der Jugendlichen.

Die gesammelten Anregungen sollen nun ausgewertet werden. Dabei wird geprüft, welche Themen von der Stadtverwaltung umgesetzt werden können und welche an anderer Stelle weiter bearbeitet werden sollen. „Unser Ziel ist, einen konkreten Maßnahmenkatalog für die Stadtverwaltung zu erarbeiten und uns so Schritt für Schritt weiter zu digitalisieren“, zieht Bürgermeister Ehm am Ende der Veranstaltung Bilanz.

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