Auf dem Schloss ist tierisch was los

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Internationaler Hohenzollentag.
Internationaler Hohenzollentag. (Foto: Hohenzollernschloss Sigmaringen:)
Schwäbische Zeitung

Knapp 20 Burgen, Schlösser und Museen von den Niederlanden bis zur Schwäbischen Alb beteiligen sich. Erstmals richtet das Netzwerk „Hohenzollern-Orte“ einen internationalen Hohenzollerntag unter einem gemeinsamen Motto aus.

Interessierte können am Samstag, 12. Oktober, an den unterschiedlichen Orten zum Thema „Tierisch was los“ einen Blick speziell auf vierbeinige und gefiederte Burgbewohner werfen.Bei den Führungen und Angeboten geht es aber nicht nur um lebendige Turmfalken oder Käuze. Zu sehen sind beispielsweise auch Hunderte Wildtierpräparate im Schloss Sigmaringen. Exklusiv wird die Themenführung „Wild auf Geschichte“ präsentiert.

Diese Führung berichtet davon, wie jede Epoche ihre lukullischen Spuren hinterlassen hat. Das Genusswandeln durchs Schloss vereint daher unterhaltsam Tischkultur und Amüsantes mit dem Alltag eines Fürstenhauses. Betrachtet durch den Spiegel der Zeit entpuppt sich die Jagd in diesem Zusammenhang als ein entscheidendes Element, das die Generationen stets verbunden hat. Viele Exponate zeugen von dieser Tradition. Am deutlichsten spüren Besucher diese Hohenzollernsche Passion in der Hubertushalle. Hunderte Wildpräparate schmücken dort die hohen Wände. Alle erlegt von Friedrich Fürst von Hohenzollern (1891-1965). Gewaltige Hirschgeweihe und Gamskrickel erzählen Geschichten von Waidmannsheil und Waidmannslust. Abgerundet wird diese Führung mit einem Josefsluster Kräuterlikör. Die Führungen beginnen um 11 und um 16 Uhr.

Auf der Burg Hohenzollern bei Hechingen werden bei einer historischen Festtafel gebackene Tauben aufgetischt.Das Netzwerk „Hohenzollern-Orte“ will das kulturelle Erbe der Dynastie erlebbar machen. Die Hohenzollern prägten knapp 1000 Jahre der deutschen Adelsgeschichte, zunächst als Grafen im Fürstentum Hohenzollern-Hechingen, später unter anderem als Könige von Preußen und deutsche Kaiser.

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