Aldi bekommt ein neues Gesicht

Lesedauer: 4 Min
Neues Design mit Holzelementen: So stattet Aldi Süd seine neuen Filialen aus, darunter auch die Sigmaringer Niederlassung.
Neues Design mit Holzelementen: So stattet Aldi Süd seine neuen Filialen aus, darunter auch die Sigmaringer Niederlassung. (Foto: Fotos: ALDI Süd)

In den Burgwiesen tut sich was: Der Discounter Aldi und Edeka Schmid in den Burgwiesen wollen sich vergrößern (wir berichteten). Der Gemeinderat hat die Änderung des Flächennutzungsplans auf den Weg gebracht, als nächster Schritt soll die Änderung des Bebauungsplans erfolgen. Einer Sanierung und Erweiterung beider Märkte steht nun nichts mehr im Weg. Was die beiden Lebensmittelmärkte planen? Wir haben nachgefragt.

„Der Gemeinderat hat beschlossen, den Flächennutzungsplan anzupassen, damit wir unsere Filiale in Sigmaringen auf den neuesten Stand bringen können“, sagt Aldi-Pressesprecherin Carina Loose. Nach der Anpassung werde zusammen mit der Stadt ein konkreter Bebauungsplan ausgearbeitet. „Anschließend kann die Aldi-Süd-Regionalgesellschaft Donaueschingen ein Baugesuch für die Erweiterung einreichen.“ Geplant sei eine Vergrößerung der Filiale von bisher circa 800 auf rund 1200 Quadratmeter. „Da die Filiale bereits im Jahr 1987 gebaut wurde, besteht ein erheblicher Investitionsbedarf in die Bausubstanz und die technischen Anlagen.“ Die Renovierung würde im Rahmen des neuen Filialkonzepts von Aldi-Süd erfolgen. Das neue Design zeichne sich durch zahlreiche Holzelemente, klare Grautöne und LED-Beleuchtungen aus, die eine angenehme und warme Einkaufsatmosphäre schaffen sollen. Zur Ausstattung gehöre unter anderem das erweiterte Brot- und Backwaren-Angebot „Meine Backwelt“. Dessen Sortiment umfasse über 30 Artikel, die von den Mitarbeitern in der Filiale frisch gebacken werden. Ein Snack-Regal halte zudem eine Auswahl vielfältiger Produkte für zwischendurch bereit.

Neues Einrichtungskonzept

„Das neue Einrichtungskonzept greift die gewandelten Wünsche unserer Kunden auf. Entsprechend modernisieren wir seit 2016 schrittweise unsere Standorte. Bis heute haben wir rund 1100 unserer insgesamt 1890 Filialen umrüsten können“, erklärt Loose. Auch die Filiale von Edeka Schmid in den Burgwiesen soll sich vergrößern. Wie die Pläne dazu konkret aussehen, soll aber laut Edeka-Sprecherin Isabell Schönhuth erst zu einem „späteren Zeitpunkt“ bekannt gegeben werden. Inhaber der Filiale, Karl Schmid, spricht von einem noch laufenden Genehmigungsverfahren, das direkt über Edeka und den Hausbesitzer, die Firma IPV aus Rodgau, laufe. Die Filiale sei derzeit rund 900 Quadratmeter groß. Wünschenswert sind laut Schmid zusätzliche 300 bis 400 Quadratmeter, um ein vergrößertes Sortiment anbieten zu können. Doch auf dem Areal gibt es kaum Platz – noch sei unklar, wie die Verkaufsfläche erweitert werden soll, ohne dass die Parkplatzfläche beschnitten wird. „Das Areal ist ja von Bahngleisen und dem Gorheimer Bach begrenzt“, erklärt Schmid. Gegebenenfalls müsse Edeka mit der Stadt wegen weiteren Flächenerwerbs in Kontakt treten.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen