„ABBA“ schaut in Gutenstein vorbei

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Die jungen Felsenpicker müssen einen Fuß ins Wasser des Schneckenbrunnens stellen und einen Schwur leisten.
Die jungen Felsenpicker müssen einen Fuß ins Wasser des Schneckenbrunnens stellen und einen Schwur leisten. (Foto: hest)

Der Umzug durch das Dorf mit Narrenbaum, Felsenpicker, Feuerwehr, anderen Narren und Musikkapelle zum Narrenbaumstellen am Bürgerhaus hat am Schmotzigen Halt am Schneckenbrunnen gemacht. Die schwedische Popgruppe „ABBA“ hatte ihr Kommen zur Fasnet im Sigmaringer Stadtteil zugesagt.

Großer Jubel brandete auf, als das orangefarbene Busle, bestückt mit Blumen, Girlanden und Schwedenflagge hupend und blinkend vorfuhr und die vier „Musikgrößen“ Gutensteiner Boden betraten. Sofort brachten sie zwei ihrer Erfolgshits zum Besten und beobachteten neugierig die Taufe von fünf jungen Felsenpickern. Anita Heim, Timo Blender, Simon Feig, Andreas Kochendorfer und Leon Mühlhans mussten einen nackten Fuß in das Wasser des Schneckenbrunnens stellen und der Oberpickerin Heidi Rzepka geloben, dass sie das Ansehen der Felsenpicker wahren, den Pickel als Werkzeug und nicht als Waffe benutzen und die Schneckenweible achten würden. Sie mussten auch geloben, dass sie mit guter Laune sich selbst und den anderen den Alltag leichter machen und an närrischen Tagen dem übermäßigen Genuss von Alkohol zu entsagen.

Mit kräftigen „Hau-Ruck“-Rufen des Abteilungskommandanten Werner Kleiner stellten die Mitglieder der Feuerwehr am Bürgerhaus den knapp 20 Meter hohen Narrenbaum. Anschließend war buntes Treiben im Bürgerhaus angesagt. Mit einem weiteren kurzen Auftritt sorgte „ABBA“ für Begeisterung, bevor die Band weiter zog, das schöne Donautal zu erkunden und dem Fürsten einen Besuch abzustatten. Beim Bürgerball am Samstag wir die Musikgruppe nochmals auftreten, Die vier Sänger hätten sich nochmals zusammengefunden, um den Felsenpickern die Ehre zu erweisen. Unter der Leitung von Lea Rieger führten die Mädchen einen beeindruckenden Tanz auf und mit Candice Güttinger und Ellen Mühlhans gab es Spiele und Unterhaltung mit und von Kindern.

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