214 Autofahrer sind deutlich zu schnell unterwegs

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 Am Mittwoch fand der Speedmarathon statt. Dieses Foto entstand in Bayern.
Am Mittwoch fand der Speedmarathon statt. Dieses Foto entstand in Bayern. (Foto: Lino Mirgeler/dpa)
Schwäbische Zeitung

In insgesamt 26 europäischen Ländern hat am vergangenen Mittwoch der sogenannte Speedmarathon stattgefunden, ein im Zuge der europaweiten Geschwindigkeitskontrollwoche durchgeführter Schwerpunkttag zur Überwachung der Einhaltung von geltenden Geschwindigkeitslimits auf öffentlichen Straßen.

Wie das Polizeipräsidium Konstanz mitteilt, führte es in seinem Zuständigkeitsbereich am Mittwoch im Zeitraum von 0 bis 24 Uhr mit insgesamt 116 Polizeibeamten an 40 Messstellen Geschwindigkeitskontrollen durch. Hierbei wurden knapp 17000 Fahrzeuge erfasst, von denen etwa 700 zu schnell unterwegs waren.

Während knapp 500 Verkehrsteilnehmer eine gebührenpflichtige Verwarnung erhalten werden, müssen sich 214 Autofahrer auf ein höheres Bußgeld einstellen. In zehn Fällen erwartet die Temposünder ferner ein behördlich verhängtes Fahrverbot.

Im Rahmen der ganzheitlichen Kontrollen wurden zudem ein Verkehrsteilnehmer mit alkoholischer Beeinflussung, zwei mutmaßliche Fahrten unter Drogeneinfluss, 14 Verstöße gegen das Verbot der Benutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt sowie zehn Verstöße gegen die Gurt- und Helmpflicht geahndet.

Nach wie vor stelle laut Polizeipräsidium überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit eine der Hauptunfallursachen dar, weshalb eine gezielte Verkehrsüberwachung hier unmittelbar die Verkehrssicherheit steigere. Der Wirkzusammenhang zwischen Kontrolldruck, Sanktionshöhe und Verhaltensänderung sei wissenschaftlich erwiesen.

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