Jugendliche vergnügen sich im gemeinsamen Zeltlager

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Beim ungewöhnlichen Fußballturnier kugeln die Spieler ab und zu auch selber über das Feld.
Beim ungewöhnlichen Fußballturnier kugeln die Spieler ab und zu auch selber über das Feld. (Foto: vr)

Die Jugendgruppe von der Scheerer DRK-Ortsgruppe hat ein vergnügliches Wochenende im Zeltlager auf dem Inzigkofer Sportplatz verbracht. Es ist das sechste Mal, dass die DRK-Jugendgruppe ins sommerliche Zeltlager geht, dennoch war es diesmal eine Premiere: Sie haben zusammen mit der Jugend des Vilsinger Kegelclubs SCK das Wochenende gestaltet und erlebt.

Die Jugendleiter Jennifer Weiß vom DRK und Yannik Zimmermann vom SCK haben es mit ihren Teams organisiert. Beide Jugendgruppen profitieren davon: „Die einen lernen etwas über Sport, die anderen über Soziales“, berichtet Jennifer Weiß. Insgesamt waren es 26 Jugendliche.

Die Gemeinsamkeiten wurden schon am ersten Tag aktiv gelebt. Beide Gruppen trafen sich am Inzigkofer Bahnhof. Von dort aus wanderten alle zusammen über die Schluchten und die Teufelsbrücke zum Sportplatz, wo das Lager aufgeschlagen wurde. Die Regeln für das Zeltlager wurden vereinbart und eine Fahne erstellt. Auf der bunten Fahne sind beide Logos der Jugendvereine aufgemalt und die Jugendlichen haben sich mit dem Abdruck ihrer Hand und ihren Namensschriftzug darauf verewigt.

Das Programm war unterhaltsam. Es gab eine Nachtwanderung durch den Inzigkofer Park, wo die Kinder einander erschrecken durften. Das hatte aber keine nachhaltigen Wirkung: Alle wollten gegen Mitternacht schon in den Schlafsack schlüpfen und sich zur Ruhe legen. In Workshops haben sie T-Shirts mit dem gemeinsamen Logo gestaltet, bemalt und verziert. Wundschminken wurde geübt. „Daran haben die Jugendlichen immer richtig Spaß“, berichtet Weiß. Ein außergewöhnliches Fußballturnier mit gemischten Mannschaften wurde organisiert: Die Jugendlichen standen in mächtigen Bällen und kugelten immer wieder über das Spielfeld. Es gab später eine lustige Wasserschlacht. Abends um das Feuer wurde gegrillt und Stockbrot gebacken. Die Jugendlichen wurden mit einem nächtlichen Überfall durch die Inzigkofer Ortsgruppe überrascht. Da stiegen die Emotionen. Auch das gehört zum Lagerleben.

Die Infrastruktur auf dem Sportplatz war ideal. In der Sportheim-Küche wurde gekocht, gegessen wurde draußen auf der Terrasse unter Sonnenschirmen. Eine Gartendusche wurde aufgebaut, weil es sehr sommerliche Tage waren. Man hätte auch die Duschen der Anlage benutzen können. Um das Lagerfeuer war es bis in die Nacht hinein einfach schön. Die Zelte waren am Rande des Spielfeldes aufgeschlagen. Und immer hatte ein kleines Team von Jugendlichen Bereitschaft und behandelte die kleinen Wehwehchen.

Das Team der Organisatoren – Jennifer Weiß und Melanie Michaelis aus Scheer, Yannik Zimmermann und Marcus Winter aus Vilsingen – wurde von einem fünfköpfigen Helferteam unterstützt. Die einen kochten, die anderen kümmerten sich um die Kinder. „Das braucht es schon bei einer solch großen Gruppe“, berichtet Weiß. Es war ein fröhliches Zusammensein und ein effektives Zusammenarbeiten.

„Während dieser Tage wird das Gruppengefühl gestärkt. Davon profitiert man noch lange nach dem Lagerwochenende in den Gruppenstunden“, berichtet Weiß. Sie verlaufen harmonischer und die Jugendlichen helfen einander verstärkt. Auch die Eltern geben öfters als Rückmeldung, dass ihre Kinder selbstständiger werden.

Die DRK-Jugendortsgruppe Scheer ist verhältnismäßig groß. Jennifer Weiß und Melanie Michaelski stecken viel Zeit und Energie in die Leitung der Jugendgruppe. „Die Jugendlichen sind meine DRK-Mitglieder von Morgen. Es lohnt sich, ihnen Freude am sozialen Engagement zu vermitteln“, erklärt Weiß, die auch Stellvertretende Vorsitzende der DRK-Ortsgruppe ist.

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