Geschicklichkeitsprüfung findet in Scheer statt

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 Auf dem Parkplatz des Restaurants Donaublick in Scheer werden Geschicklichkeitsprüfungen absolviert.
Auf dem Parkplatz des Restaurants Donaublick in Scheer werden Geschicklichkeitsprüfungen absolviert. (Foto: Nadine Pusch)
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Insgesamt 631 Kilometer haben die Teilnehmer der Grand Tour 2019 des Rotary Clubs Sindelfingen am vergangenen Wochenende zurück gelegt. Die Route führte am Samstag von Herrenberg bei Böblingen durch das Donautal über Balingen und die Barockstraße nach Isny, am Sonntag über die Alpenstraße und die Hohenzollernstraße zurück nach Herrenberg.

Unterwegs mussten sich die 60 Teilnehmer an vier Stationen Wertungsfahrten in Bezug auf Geschicklichkeit und Zeitfahren stellen. Die Teilnehmer traten in Zweierteams an, jeweils Fahrer und Beifahrer. Am Ende der zwei Tage wurden die drei besten Teams gekürt. Eine dieser Stationen fand vor dem Restaurant Donaublick in Scheer statt, in dem die Autobesitzer auch ihr Mittagessen einnahmen.

Für den Sieg musste jedes Zweierteam außerdem einen Fragebogen beantworten. „Mir ist es wichtig, dass die Teilnehmer die Landschaft, durch die sie fahren, auch wahrnehmen“, erklärt Harry Gunia, Organisator der Grand Tour 2019. „Durch den Fragenkatalog werden sie dazu gebracht, sich mit ihr auseinanderzusetzen.“ Gunia ist Past President des Rotary Clubs Sindelfingen und hat die Tour vor sechs Jahren ins Leben gerufen, - damals in Form einer Rallye. „Wir haben dieses Jahr zum ersten Mal dieses neue Format einer Grand Tour“, sagt er.

Etwa ein Jahr Vorbereitung hat Gunia in die Tour gesteckt, hat Helfer organisiert und die Strecke ausgewählt. „Herr Gunia hat bei uns vor ungefähr zwei Monaten angefragt, ob sie auf unserem Parkplatz eine Station ihrer Tour machen können“, sagt Thomas Will vom Restaurant Donaublick in Scheer, wo die erste Geschicklichkeitsprüfung der Grand Tour stattfand. „Wir haben natürlich zugesagt und freuen uns, so viele tolle Autos im Hof stehen zu haben.“

Auch Gunia ist stolz auf die 30 Fahrzeuge, die seine Teilnehmer dabei haben: „Alle Autos, die hier stehen, sind Klassiker oder werden irgendwann Klassiker sein.“ Insgesamt kommt es dem Rotary Club aber nicht nur auf Autos an. „Wir schauen, ob die Leute ein interessantes Auto fahren“, erklärt er, „aber vor allem, ob die Leute zu uns passen.“

Das höhere Ziel der Grand Tour 2019 ist die Unterstützung von zwei Hilfsprojekten in Ägypten und Kenia, die von den Rotary Clubs vor Ort betreut werden. Geld für die Hilfsprojekte stammt aus den Meldegebühren der Teilnehmer und Sponsoren. „Wir rechnen mit 5000 bis 7000 Euro, mit denen wir unsere Projekte unterstützen können“, so Gunia. In Kenia kauft der Club Grundstücke auf, die mit einem speziellen Bewässerungssystem bewässert werden, das es ermöglicht, bei geringem Wasserverbrauch und ohne Abschwemmung des Bodens die Wüste zu bewässern. Das zweite Projekt unterstützt Schulen in den Slums in Kairo durch die Finanzierung von Hygieneschulungen.

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