Georgische Musiker lassen Grenzen verschwinden

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Das Trio tritt am 30. November auf.
Das Trio tritt am 30. November auf. (Foto: Privat)
Schwäbische Zeitung

Das Faust-Tonstudio veranstaltet am Samstag, 30. November, um 20 Uhr ein Studiokonzert unter dem Motto „Hinter den Grenzen – ein musikalischer Brückenschlag zwischen Ost und West in Scheer“.

Mit dabei ist Russudan Meipariani, sie lebt seit 1999 in Deutschland und ist Pianistin, Sängerin und Komponistin. Aufgewachsen mit georgischer Mehrstimmigkeit, verbindet ihre Musik Elemente uralter Klangtraditionen mit neuer Musik, Klassik, minimalistischer Musik und Neo Klassik. Mit lautmalerischen Stimm-Experimenten, präpariertem Klavier und Streichern schaffen ihre Kompositionen eine eigenwillige Klangästhetik, in der sich Archaisches und Zeitgenössisches verbindet. Seit 2007 spielt Russudan Meipariani zusammen mit ihrer Schwester, der Violinistin und Sängerin Natalie Meipariani, und ihrem Schwager, dem Cellisten Giga Khelaia, ihre eigenen Kompositionen. Leidenschaftlich verknüpft die Band alte Klänge mit neuen Tönen, mitreißend und experimentell.

Vor einem Jahr wurde ihr Programm „Hinter den Grenzen“ in der Stadthalle uraufgeführt, als Tanz-Konzert mit der zeitgenössischen Giorgi Aleksidze Ballett Company aus der georgischen Hauptstadt Tiflis. Diese experimentelle Bestandsaufnahme zu den Fragen nach Heimat, Migration und Transformation spielt mit Gedichten des georgischen Lyrikers Rati Amaglobeli und nimmt das Publikum auf eine Reise mit, die Ost und West zusammenführt.

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