Diese 88-Jährige dichtet (auch) über das Coronavirus

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 Auch mit 88 Jahren beschäftigt sich Olga Bauseler mit dem aktuellen Zeitgeschehen und verfasst Gedichte darüber.
Auch mit 88 Jahren beschäftigt sich Olga Bauseler mit dem aktuellen Zeitgeschehen und verfasst Gedichte darüber. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Gedichte sind die Leidenschaft von Olga Bauseler. Schon bevor sie ins Haus der Pflege St. Wunibald in Scheer zog, hat sie ihre Gedanken und Gefühle gern in Versen formuliert. „Wenn ich Gedichte schreibe, kann ich meinen Gedanken freien Lauf lassen. Das tut mir gut“, sagt die 88-Jährige über das Dichten. „Manchmal kann ich meine Gedanken gar nicht schnell genug zu Papier bringen, so strömen mir meine Gedanken aus der Seele heraus.“

Eine Sammlung ihrer Gedichte hat die aus Sigmaringen-Laiz stammende Olga Bauseler bereits im Jahr 2016 unter dem Titel „Lebenswende“ als Buch veröffentlicht. Auch bei Veranstaltungen im Haus der Pflege trägt sie gern das eine oder andere Gedicht vor, zur Freude ihrer Mitbewohner im Heim. „Es hören dann alle sehr aufmerksam zu, das freut mich sehr“, sagt sie.

Auch in den Zeiten der Beschränkungen und Besuchsverbote durch die Corona-Verordnung im Haus der Pflege der Stiftung Liebenau macht sie sich viele Gedanken, auch ein Gedicht über die Situation auf der Welt in Zeiten der Corona-Pandemie ist dabei herausgekommen. „Mein Verlag hat mich gefragt, ob ich ein Gedicht über die Corona-Zeit schreiben könnte“, sagt sie. „Und ich dachte: Warum nicht?“

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