Bräutelzunft Scheer steht lange Fasnet-Saison bevor

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 Zunftmeister Uwe Lang überreicht Christa König ein Präsent für die Tätigkeit in der Zunftstube.
Zunftmeister Uwe Lang überreicht Christa König ein Präsent für die Tätigkeit in der Zunftstube. (Foto: privat)
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Die Bräutelzunft Scheer hat am 11.11. ihre Jahreshauptversammlung in der Zunftstube abgehalten. Die Zunft plant in der kommenden Saison elf Ausfahrten. Über 50 Mitglieder nahmen an der Versammlung teil, darunter auch Gründungsmitglied und Ehrenzunftmeister Fritz Eisele.

Zunftmeister Uwe Lang und der erste Vorsitzende Patrick Baur gingen in Ihren Berichten unter anderem auf die vergangene Fasnetssaison ein, wobei Patrick Baur über die organisatorischen Dinge zu berichten wusste und Uwe Lang die fastnachtliche Seite betrachtete. Wichtig war vor allem, dass die verschiedenen Ausfahrten und die Hausfasnet in diesem Jahr wieder reibungslos über die Bühne gingen.

Kassier Johannes Pröbstle konnte über ein reges Kassengeschäft berichten, wobei die Zunft im abgelaufenen Geschäftsjahr ein leichtes Plus erwirtschaften konnte. Von insgesamt über 160 Buchungsposten konnte der Zunftkassier berichten. Im finanziellen Bereich steht die Bräutelzunft auf einem gesunden Fundament, was aber auch notwendig ist, um die stetig steigenden und laufenden Kosten zu decken. Die wichtigste Einnahmequelle, das OHA-Treffen, schlägt immer nur alle vier Jahre zu Buche.

Die einzigen Wahlen an diesem Abend waren die Wahl des Obergesellen und des Obermußbrenners. Als Obergeselle wurde wie im vergangenen Jahr Julian Reck gewählt. Er führt die Bräutlergesellen im kommenden Jahr an der Fasnet. Zum Obermußbrenner wurde Daniela Kellermann gewählt, die ebenfalls schon im vergangenen Jahr die Mußbrennerschar unter sich hatte.

Insgesamt elf Termine hat die Bräutelzunft Scheer in der kommenden Fasnetssaison zu bewältigen. Dies ging aus der Terminbekanntgabe von Zunftmeister Uwe Lang hervor. Die erste Ausfahrt ist bereits am 18. Januar 2020 und geht nach Einhart zum Jubiläumsnarrentreffen der dortigen Burrenweiblezunft. Nach einer zweiwöchigen Pause ist die Zunft dann am 2. Februar in Blaustein beim Ringtreffen der Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte und eine Woche später beim Ringtreffen „Obere Donau“ in Heudorf.

Die Hausfasnet in Scheer beginnt wie immer mit dem Narrenbaumsetzen am Freitag, 14. Februar. Am 16. Februar geht es zum OHA-Treffen nach Ostrach, am Mittwoch danach ist das Kaffeekränzle in der Zunftstube und am „Auseliga Donnerstag“ ist die Schülerbefreiung und der Kinderball. Bereits einen Tag später, am Freitag, 21. Februar steigt der Zunftball in der Stadthalle.

Am Fasnetssonntag ist die Bräutelzunft in Hohentengen zu Gast. Der Haupttag ist das traditionelle Bräuteln in Scheer am Fastnachtsmontag, ehe mit dem Fasnetsvergraben am Aschermittwoch eine doch lange Fasnetssaison für die Scheerer Narren zu Ende geht.

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