Flüchtlinge werfen Drogen der Polizei vor Füße

Lesedauer: 2 Min
Über ein Kilogramm Marihuana haben wohl die Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft in der Kasernenstraße in Radolfzell einer Poliz
Über ein Kilogramm Marihuana haben wohl die Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft in der Kasernenstraße in Radolfzell einer Polizeistreife unabsichtlich quasi vor die Füße geworfen. (Foto: dpa/Symbolbild)
Schwäbische Zeitung

Über ein Kilogramm Marihuana haben wohl die Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft in der Kasernenstraße in Radolfzell einer Polizeistreife unabsichtlich quasi vor die Füße geworfen.

Wie die Polizei mitteilt, waren mehrere Polizeistreifen auf rund um das Gelände der Unterkunft unterwegs. Das Wissen darüber verleitete wohl die Bewohner eines Zimmers dazu, die Drogen schnell zu entsorgen – sie warfen sie einfach aus dem Fenster. Doch direkt vor dem Fenster standen einige Beamte, denen die Drogen dadurch fast auf die Füße fielen.

Im betreffenden Zimmer trafen die Einsatzkräfte anschließend auf drei Männer im Alter von 32, 24 und 18 Jahren. Diese leugneten den Besitz der Drogen. Die Polizeibeamten durchsuuchten daraufhin das Zimmer und fanden neben einer Kleinmenge von Marihuana noch originalverpackte Handwerksgeräte, deren Herkunft nicht belegt werden konnten. Zudem stellten die Beamten auch ein als gestohlen gemeldetes Fahrrad sicher.

Die Staatsanwaltschaft Konstanz und die Kriminalpolizei haben die Ermittlungen gegen die drei Tatverdächtigen aufgenommen. Sie blieben wegen fehlender Haftgründe aber auf freien Fuß.

Mehr zum Thema
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen