Stadtpicknick geht in eine neue Runde

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Tommy Haug hat bereits beim ersten Stadtpicknick im vergangenen Jahr gespielt. Bei der Neuauflage tritt er wieder auf.
Tommy Haug hat bereits beim ersten Stadtpicknick im vergangenen Jahr gespielt. Bei der Neuauflage tritt er wieder auf. (Foto: Cäcilia Krönert/Archiv)

Die Stadt Pfullendorf sowie die evangelische und die katholische Kirchengemeinde laden für Samstag, 21. Juli, zum zweiten Pfullendorfer Stadtpicknick ein. Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr, die anlässlich des Reformationsjubiläums stattgefunden hatte, müssen die Verantwortlichen eigentlich nur auf eines hoffen: gutes Wetter. Alles andere ist bereits vorbereitet.

Vor einem Jahr waren rund 80 Gäste der Einladung zum Picknick im Stadtgarten gefolgt. Grundschüler der Hector-Kinderakademie führten das Theaterstück „Die blaue Blume“ auf. Die Musiker Tommy Haug aus Herdwangen und Phil Häusler aus Wald spielten Songs aus Haugs erstem Album „Hope“. Die Kinder- und Jugendkunstschule Pfullendorf beteiligte sich mit einem mobilen Malraum: Für die Gäste standen im Stadtgarten Farben, Pinsel, Papier und Staffeleien bereit.

Volkstanzgruppe tritt auf

Die Neuauflage des Stadtpicknicks am 21. Juli soll sich weitgehend an der Premiere im vergangenen Jahr orientieren. Tommy Haug beispielsweise ist wieder mit dabei. Sein Auftritt beginnt um 18 Uhr. Auch der mobile Malraum der Kinder- und Jugendkunstschule wird wieder aufgebaut. Hinzu kommen einige neue Programmpunkte. So tritt um 17 Uhr die Volkstanzgruppe der evangelisch-katholischen Erwachsenenbildung unter der Leitung von Johanna Vochazer auf.

Das Seniorenforum, in dem mehrere Vereine vertreten sind, ist dieses Mal ebenso mit dabei wie das Team des Pfullendorfer Jugendhauses. Sie ergänzen das Stadtpicknick mit Outdoor-Spielen für Jung und Alt. Die Veranstalter wollen auch dafür sorgen, dass es genug Sitzgelegenheiten für Senioren gibt. „Das Sitzen auf einer Picknickdecke ist für Senioren im fortgeschrittenen Alter vielleicht nicht ganz das Richtige“, sagt Pfullendorfs Innenstadtbeauftragte Mira Krane, die sich vonseiten der Stadtverwaltung an der Vorbereitung des Picknicks beteiligt. „Wir wollen aber dafür sorgen, dass das Stadtpicknick alle Altersklassen anspricht.“

Darüber hinaus betont die Innenstadtbeauftragte, dass nicht das Programm, sondern das eigentliche Picknick im Mittelpunkt stehen soll. „Weil es in erster Linie um das gemütliche Zusammenkommen geht, haben wir uns bewusst für ein kleines Programm entschieden“, sagt Mira Krane. „Und weil es ein Picknick ist, haben wir auch bewusst auf Verpflegungsstände verzichtet.“

Jeder Interessierte ist dazu eingeladen, zwischen 16 und 21 Uhr in den Stadtgarten zu kommen. „Es wird keine gezwungene Veranstaltung, bei der ich vor lauter Programm gar nicht zum Essen komme“, sagt Mira Krane. „Die Angebote, die es gibt, kann jeder gerne annehmen – muss er aber nicht.“

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