Stadtgarten-Spielplatz wird zur Räuberburg

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 So soll die Räuberburg auf dem geplanten Räuberspielplatz aussehen.
So soll die Räuberburg auf dem geplanten Räuberspielplatz aussehen. (Foto: Animation: Stadtverwaltung)
Anthia Schmitt

180 000 Euro will die Stadt im nächsten Jahr in die Hand nehmen, um den in die Jahre gekommenen, aber viel frequentierten Spielplatz im zentral in der Stadtmitte gelegenen Stadtgarten attraktiver zu machen.

Der Technische Ausschuss hat in seiner Sitzung am Dienstag einstimmig entschieden, die notwendigen Mittel in den Haushalt einzustellen und die Vorbereitungen für eine Beauftragung zu treffen. Stadtbaumeister Jörg-Steffen Peter stellte vor, was im Stadtgarten geplant ist: Die vorhandenen Spielgeräte, die zwar noch funktionstüchtig, aber nicht mehr attraktiv sind, sollen entfernt werden. Stattdessen entsteht an gleicher Stelle, passend zur benachbarten Haltestelle der Räuberbahn, eine Räuberburg mit verschiedenen Spielgeräten, die, wie der Stadtbaumeister erklärte, Bewegungselemente und kreative Elemente für Kleinkinder und für ältere Kinder beinhalten.

Ein großer Turm mit integriertem Kletterteil und einer geschlossenen Riesenrutsche soll Kinder bis zwölf Jahre ansprechen. Über verschiedene Kletterebenen ist dieser Turm mit einem kleineren Turm mit Kletterelementen und einer kleineren Rutsche für jüngere Kinder verbunden. Separat entsteht eine zweite kleinere Burg mit Spielmöglichkeiten für Kleinkinder.

Ausführung durch ein der Stadt bekanntes Unternehmen

Ein Kletterfelsen, eine Schaukel, eine Wippe und eine große Sandfläche ergänzen die Bauten, die aus verzinktem Stahl, Holz und kunststoffgebundenen Latten gefertigt sind. Der Entwurf stammt vom Spielplatzhersteller Hags im nordhessischen Allenbach, einem Unternehmen, mit dem die Stadt, so Peter, im Bereich der Spielplätze seit vielen Jahren zufrieden zusammenarbeitet. „Wir sollten schnell bestellen, damit der Spielplatz bis Ostern fertig ist“, sagte Peter dem Gemeinderat. Gleichzeitig verwies er auf das 800-jährige Stadtjubiläum im nächsten Jahr, das ein Anlass für die Aufwertung des Stadtgartens und die Erneuerung des Spielplatzes sei.

„Es ist sinnvoll, dass man im Stadtgarten etwas schön macht, das Geld ist für mich sinnvoll angelegt“, eröffnete Gemeinderat Winfried Potrzeba die unisono befürwortende Diskussion. Zwar gab es Bedenken wegen der großen Summe, für die man, so Gemeinderat Edgar Benkler, ein halbes Haus bauen könne, aber letztendlich stimmten alle Räte für die Beauftragung.

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