Stadt will neuen Kunstrasenplatz jetzt doch bauen

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Seit Jahren wünschen sich die Pfullendorfer Fußballvereine einen neuen Kunstrasenplatz. Jetzt könnte das Projekt umgesetzt werd
Seit Jahren wünschen sich die Pfullendorfer Fußballvereine einen neuen Kunstrasenplatz. Jetzt könnte das Projekt umgesetzt werden – unter anderem mit einem Zuschuss vom Land. (Foto: dpa)

Die Stadt Pfullendorf will nun doch den Bau des neuen Kunstrasenplatzes vorantreiben, der den bestehenden in der Nähe der Geberit-Arena ersetzen soll.

„Wir bereiten zurzeit die Ausschreibung der Arbeiten vor“, sagte Hauptamtsleiter Hans-Jürgen Rupp der „Schwäbischen Zeitung“ am Mittwoch. Voraussichtlich im Juni oder Juli entscheide der Gemeinderat dann, ob das Projekt umgesetzt wird oder nicht. „Wann die Bauarbeiten dann beginnen, hängt davon ab, wann die beauftragten Firmen loslegen können“, sagte Rupp.

Wegen eingeplanter Förderungen des Landes für andere Projekte, die nun doch nicht nach Pfullendorf fließen, hatte der neue Kunstrasenplatz zuletzt auf der Kippe gestanden. In der Gemeinderatssitzung im April plädierten Bürgermeister Thomas Kugler und Kämmerer Michael Traub dafür, das Projekt erst einmal zu verschieben. In der Gemeinderatssitzung sei allerdings deutlich geworden, dass das Gremium nach wie vor daran festhalte. Nun will die Verwaltung Einsparmöglichkeiten an anderer Stelle prüfen.

Für den Bau des Kunstrasenplatzes gehen die Verantwortlichen von Kosten in Höhe von rund 500 000 Euro aus. Dass die Stadt davon 84 000 Euro vom Land bekommt, teilte die Grünen-Landtagsabgeordnete Andrea Bogner-Unden am Mittwoch mit. „Mit der Sanierung wird den Pfullendorfer Fußballvereinen ein lang gehegter Wunsch erfüllt“, schrieb sie in einer Pressemitteilung.

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