Stadt lässt energetisches Konzept erstellen

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 Die Pfullendorfer Stadtverwaltung arbeitet an einem energetischen Konzept für die Altstadt.
Die Pfullendorfer Stadtverwaltung arbeitet an einem energetischen Konzept für die Altstadt. (Foto: Matthias Wagner)
Anthia Schmitt

Die Klimaschutzvorgaben der Bundesregierung und die Erkenntnisse zum Energieverbrauch, die die Stadt Pfullendorf aus dem Prozess des European Energy Award gewonnen hat, haben die Stadtwerke bereits in der Vergangenheit veranlasst, verschiedene Maßnahmen wie die Installation von Blockheizkraftwerken, die die Kunden mit Wärme und Energie versorgen, zu ergreifen. Ein weiteres energetisches Konzept soll nun für die Altstadt erstellt werden, wo die historischen Gebäude nicht nur einfach mit einer Dämmung zur Energieeinsparung versehen werden können. Stadtwerke-Geschäftsführer Jörg-Arne Bias stellte deshalb in der Gemeinderatssitzung in der vergangenen Woche vor, wie ein Quartierskonzept für die Innenstadt zur Energieeinsparung entwickelt werden kann.

„Städte, die Fördermittel bekommen wollen, müssen die Energiesparvorgaben erfüllen“, so Bias zu Beginn der Präsentation, in der Broekmans Beispiele bereits realisierter Stadtentwicklungen mit energetischer Infrastruktur, Elektromobilität und zugleich hoher Aufenthaltsqualität im Wohnumfeld zeigte. Bis zu 75 Prozent Förderung für öffentliche und private Maßnahmen im Rahmen einer Quartiersentwicklung stellte Broekmans in Aussicht. Von einem Quartierskonzept für die Pfullendorfer Innenstadt, so Broekmans, profitierten nicht nur die Stadt mit ihren öffentlichen Gebäuden wie Rathaus, Dominikanerinnenkloster, Galerie, Pflegeheim oder Franziskanerinnenkloster, sondern auch die privaten Hauseigentümer, mit denen die Umsetzung „konsequent abgestimmt werden soll“.

„Wir brauchen ein solches Konzept, das die Perspektiven für Privateigentümer verbessert“, so Bürgermeister Thomas Kugler. Als ersten Schritt beauftragte der Gemeinderat die DSK, die Quartiersentwicklung „auf den Weg zu bringen“ und den Förderantrag zu erstellen. „Was dann daraus gemacht wird, liegt an den gesteckten Zielen und am jeweiligen Geldbeutel“, sagte Kugler.

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